Zwischen China und Japan

Falsche Apple-Karten könnten Streit lösen

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Die Inseln im ostchinesischen Meer werden doppelt angeboten.
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>>>Nachlesen: Apple-Chaos bei iOS6-Kartendienst


"Die Karte bietet die Inseln für jedes Land in eigener Ausführung an. Ist das Apples Botschaft an uns Zivilisten, dass wir uns nicht in einen sinnlosen Streit hineinziehen lassen sollen?", schreibt ein japanischer Internnutzer. Der Territorialdisput eskalierte jüngst, nachdem die japanische Regierung drei der Inseln aus japanischem Privatbesitz aufgekauft hatte. Bei landesweiten Protesten in China kam es wiederholt zu Übergriffen auf japanische Autos, Geschäfte und Restaurants.

Apple hat sich mit seinem Kartendienst, der in dem neuen Multimediahandy die beliebte Anwendung Google Maps ablöst, einen Bärendienst erwiesen. Brücken wirken, als wären sie geschmolzen, Ortsmarken sind falsch gesetzt, große Städte vom Erdboden verschluckt. Während Branchenkenner den Kopf über die unprofessionelle Software des Betriebssystems iOS 6 schütteln, reagieren viele Nutzer mit Galgenhumor auf die Pannen. Der US-Konzern gelobte Besserung.