„Safe Browsing“

Google macht das Surfen sicherer

12.03.2015

Technologie schützt bereits über 1,1 Milliarden Internet-Nutzer.

Zur Vollversion des Artikels
© EPA/OLIVER BERG
Zur Vollversion des Artikels

Die Sicherheit und der Datenschutz im Internet beschäftigen zurzeit alle Gemüter. Am heutigen Donnerstag, dem 26. Geburtstag des World Wide Web, will Google nun zeigen, wie Nutzer besser vor Attacken geschützt werden können. Konkret werden Verbesserungen der seit mittlerweile fast acht Jahren verfügbaren Safe Browsing-Technologie vorgestellt. Laut dem IT-Riesen werden durch diese weltweit bereits mehr als 1,1 Milliarden Menschen geschützt.

Information zu Gefahren
Das allgemeine Ziel von Safe Browsing ist es, Nutzer durch Informationen schützen, die sie benötigen, um sich von Gefahren fern zu halten. Die von der Technologie identifizierten Websites mit Sicherheitsrisiken fallen dabei üblicherweise in eine der folgenden zwei Kategorien:

  1. Websites, die Nutzer vorsätzlich angreifen, z. B. durch Malware, Phishing oder unerwünschte Software, die betrügerisch ist oder sich nur schwer wieder entfernen lässt.
  2. Websites, die Nutzer ohne Vorsatz angreifen, weil sie – häufig unbemerkt vom Eigentümer der Website – manipuliert wurden.

Warnungen
Derzeit werden über Safe Browsing jeden Tag mehr als fünf Millionen Warnungen zu den verschiedensten Arten von schädlichen Seiten und ungewollter Software angezeigt. Die Technologie identifiziert jeden Monat mehr als 90.000 Phishing-Websites und mehr als 50.000 Malware-Websites. Wenn Google solche Seiten identifiziert, erscheint im Browser (Chrome, Firefox oder Safari) ein Warnhinweis wie dieser:

© Google

Bild: (c) Google

Hilfe für Seitenbetreiber
Die Safe-Browsing-Technologie macht auch Websitebetreiber auf Probleme auf ihren Seiten aufmerksam, so dass sie diese beheben können. Google gibt dabei sowohl allgemeine Tipps zur Pflege von Websites als auch ganz konkrete Hinweise in verfügbaren Webmaster Tools und in Google Analytics. Oftmals wissen die Betreiber einer Website gar nicht von den Problemen, bis sie darauf aufmerksam gemacht werden.

Laufende Weiterentwicklung
Da Cyberkriminelle ihre Angriffstechniken ständig weiterentwickeln, werden auch die Technologien von Safe Browsing kontinuierlich verbessert. Die Entwickler arbeiten auch daran, Safe Browsing in weitere Produkte von Google zu integrieren, um Internet-Nutzer noch besser zu schützen.

>>>Nachlesen: Innenministerium macht Deal mit Google & YouTube

Zur Vollversion des Artikels
Weitere Artikel