Beeindruckende Gewinnmarge
iPhone X kostet Apple nur 310 Euro
Zuletzt ist der Handyreparaturdienstleister iFixit bei der Zerlegung des iPhone X auf einige Überraschungen gestoßen. Demnach ist das mindestens 1.149 Euro teure Apple-Flaggschiff das bisher dichtgepackteste Gadget. Es stecken also ziemlich viele Komponenten in dem neuen Top-Smartphone. Techinsights hat nun analyisert, wie teuer Apple die Bauteile eigentlich kommen. Dabei zeigt sich, dass das iPhone X in der Herstellung zwar das bisher teuerste Apple-Smartphone ist, da es aber auch am teuersten verkauft wird, fällt die Gewinnmarge aber einmal mehr beeindruckend aus.
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Herstellungskosten von rund 310 Euro
Veröffentlicht wurde die Techinsights-Analyse von Reuters. Demnach muss Apple für die verbauten Teile inklusive Montage insgesamt knapp 360 US-Dollar (ca. 310 Euro) berappen. Wenn man weitere Kosten wie Versand, Marketing, etc. außen vor lässt, beläuft sich die Brutto-Gewinnmarge damit auf fast 65 Prozent. Zum Vergleich: beim iPhone 8 beträgt sie „nur“ 59 Prozent. Aber auch davon können die anderen Smartphone-Hersteller nur träumen. Das iPhone 8 soll in der Herstellung übrigens 247,51 US-Dollar (213 Euro) und die Plus-Variante 288 US-Dollar (248 Euro) kosten.
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Teures OLED-Display
Beim genaueren Blick zeigt sich, dass das 5,8 Zoll große OLED-Display, das sich in einem Falltest als äußerst zerbrechlich zeigte, mit 65,50 Dollar der teuerste Bauteil ist. Der 4,7-Zoll-LCD-Bildschirm des iPhone 8 soll hingegen nicht einmal die Hälfte (rund 36 Dollar) kosten. Weiters erweist sich auch der Stahlrahmen des iPhone X als Preistreiber. Dieser schlägt mit 36 Dollar zu Buche, während jener des iPhone 8 nur 21,50 Dollar kostet. Wie viel weitere (teure) Bauteile wie etwa die TrueDepth-Kamera, die für die Face ID zum Einsatz kommt, kosten, wollte oder konnte Techinsights nicht verraten.
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Fazit
Barreserven in der Höhe von 268,9 Milliarden Dollar
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