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Fasten-Fallen! Diese 5 Fehler ruinieren Ihre Fastenzeit

16.02.2026

Die Fastenzeit steht vor der Tür, doch viele starten völlig unvorbereitet. Intervallfasten, Süßstoffe, radikales Kaloriensparen: Was gesund klingt, kann schnell nach hinten losgehen. 

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Die Fastenzeit steht vor der Tür und viele starten voller Motivation. Weniger Zucker, weniger Alkohol, vielleicht sogar Intervallfasten. Klingt gut. Das Problem? Die meisten beginnen komplett unvorbereitet. Und genau das kann Folgen haben. Denn nicht jede Form des Fastens bringt automatisch den gewünschten Effekt und manche Fehler machen alles sogar noch schwieriger.

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Hier kommen die häufigsten Fasten-Fallen, die Sie unbedingt vermeiden sollten: 

1. Intervallfasten wird überschätzt 

Intervallfasten gilt für viele als Wunderwaffe. Doch so eindeutig ist die Sache nicht. Wissenschaftler:innen berichten in der „Cochrane Database of Systematic Reviews“, dass Intervallfasten nicht besser abschneidet als andere Diäten oder Fastenformen. Auch frühere Metaanalysen zeigen keinen besonderen Vorteil gegenüber vergleichbaren Ernährungsumstellungen. Heißt konkret: Nur weil Sie Essenspausen einbauen, nehmen Sie nicht automatisch mehr ab als mit anderen Konzepten. 

2. Zu viele Süßstoffe

„Ist ja kalorienfrei!“, ein Satz, der schnell zur Falle wird. Ja, Süßstoffe enthalten kaum Kalorien. Aber: Sie sind künstlich und senden nachweislich „falsche“ Signale an unser Gehirn. Das kann den Appetit sogar steigern. Die Folge? Mehr Heißhunger, vor allem auf Süßes. Und das sabotiert Ihre Fasten-Vorsätze schneller, als Sie denken. 

3. Das Fasten passt nicht zu Ihrem Alltag

Nicht jede Methode funktioniert für jede Person. Wenn Sie abends Sport treiben, brauchen Sie womöglich ein energiereiches Abendessen. Und wer ohne Frühstück morgens nicht in die Gänge kommt, wird mit striktem Nüchtern-Start wenig Freude haben. Deshalb gilt: Passen Sie Ihre Fastenform an Ihre Gewohnheiten und Ihren Tagesrhythmus an, nicht umgekehrt. 

4. Sie essen insgesamt zu wenig

Ein häufiger Fehler und ein gefährlicher. Wer zu stark reduziert, riskiert, dass der Körper in den Sparmodus geht. Bekommt der Stoffwechsel zu wenig Energie und Nährstoffe, fährt er den Grundumsatz herunter. Alles, was Sie dann essen, wird vorsichtshalber gespeichert. Das Ergebnis: Der Abnehmerfolg bleibt aus oder stagniert. 

5. Zu wenig Schlaf & zu viel Stress

Ein Punkt, der oft unterschätzt wird. Wer zu wenig schläft, produziert weniger vom appetitzügelnden Hormon Leptin. Gleichzeitig wird das Belohnungszentrum im Gehirn aktiver und die Lust auf Süßes und Fettiges steigt. Kommt dann noch Stress dazu, schüttet der Körper mehr Cortisol aus. Dieses Hormon begünstigt den Aufbau von Fettzellen, der Körper „rüstet“ sich für schlechte Zeiten. Kurz gesagt: Schlafmangel und Dauerstress sind denkbar schlechte Voraussetzungen, um erfolgreich zu fasten. 

 

Fasten ja, aber mit Plan 

Die Fastenzeit kann eine tolle Möglichkeit sein, alte Gewohnheiten zu überdenken und dem Körper eine Pause zu gönnen. Aber: Ohne Vorbereitung, mit falschen Erwartungen oder zu radikalem Vorgehen wird es schwierig. 

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