Akkus aufladen
Mit Power in den Frühling
Die Zeit der dunklen und grauen Tage ist endgültig vorbei: Der Frühling ist eingekehrt! Doch während die Natur zu neuem Leben erwacht und rund um uns alles sprießt, wollen viele nicht so recht aus dem Winterschlaf aufwachen. Jeder zweite Österreicher klagt über das Gefühl bleierner Müdigkeit, das auch warme Sonnenstrahlen und länger werdende Tage nicht vertreiben können. Glücklicherweise müssen wir uns jedoch diesem Schicksal nicht fügen, sondern haben es großteils selbst in der Hand, wie wach wir in die neue Jahreszeit starten.
Müde durch Eisenmangel?
In Österreich leidet jede fünfte Frau an Eisenmangel – den meisten ist das nicht einmal bewusst. Schlafstörungen, Konzentrationsmangel, Haarausfall oder ständige Müdigkeit sind nur einige der möglichen Anzeichen für einen Eisenmangel. Je länger der Mangel andauert, desto mehr gewöhnen sich die Patienten an die Energie- und Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen und depressive Verstimmungen.
Gründe: Die Ursachen für einen Eisenmangel können vielfältig sein: Einerseits verlieren Frauen aufgrund ihrer Regelblutung 15 bis 20 mg Eisen pro Monat, außerdem kann auch die Ernährung verantwortlich sein. Einseitige Ernährung wie bei Diäten, ein Übermaß an Sport, Stoffwechselerkrankungen oder geschädigte Nieren können ebenfalls Eisenmangel verursachen.
Therapie: Ein bereits vorliegender Eisenmangel kann nicht allein durch die Ernährung ausgeglichen werden. Wichtig ist, dass ein Arzt die Diagnose stellt und danach die passende Therapieform wählt. Das kann die Zufuhr von Eisen durch Präparate (Tabletten, Kapseln, Tropfen) oder sogar eine Eisen-Infusion sein.
Vorbeugung: Damit es nicht so weit kommt, können Sie vorbeugen: Besonders viel Eisen ist in Fleisch, Innereien, Weizenkleie, Hirseflocken, Hülsenfrüchten, Tofu und Nüssen. Achtung: Schwarztee und Kaffee hemmen die Eisenaufnahme.