Abschieds-Hammer

Verlässt Oliver Pocher Deutschland? Jetzt spricht er Klartext über Auswander-Pläne

04.04.2026

Ein paar Worte, die plötzlich alles verändern könnten. Verlässt er wirklich Deutschland? Oliver Pocher bringt sich jetzt selbst ins Spiel und spricht offener denn je über einen möglichen Neustart im Ausland. 

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Schon länger wird spekuliert, ob Oliver Pocher Deutschland irgendwann hinter sich lassen könnte. Jetzt sorgt der Comedian selbst für neue Dynamik: In einem Podcast spricht er überraschend offen über seine Zukunft und macht klar, dass ein Wegzug längst kein fernes Gedankenspiel mehr ist.

Im Podcast „TOMorrow“ von Journalist Tom Junkersdorf wurde er direkt auf das Thema angesprochen und antwortete ungewöhnlich deutlich. Ein Abschied aus Deutschland sei für ihn „nicht ausgeschlossen“.

Schweiz statt Deutschland?

Besonders ein Ziel scheint es ihm angetan zu haben: die Schweiz. Vor allem die Region rund um Zürich begeistert den 48-Jährigen Comedian. Er schwärmt von der Kombination aus See und Bergen sowie von der starken Infrastruktur und der guten Anbindung durch einen großen Flughafen.

Im Vergleich zu früheren Aussagen wirkt das diesmal deutlich konkreter. Pocher zeichnet ein klares Bild davon, wie ein Leben dort aussehen könnte.

Steuern? Nicht der Hauptgrund

Dass die Schweiz oft mit steuerlichen Vorteilen verbunden wird, ist ihm bewusst. Trotzdem betont er, dass genau das für ihn nicht im Vordergrund steht. Zwar gebe es dort ein anderes Steuermodell, gleichzeitig seien aber auch Lebenshaltungskosten und Immobilienpreise deutlich höher. Für ihn spielen vielmehr Faktoren wie Landschaft und Klima eine entscheidende Rolle.

Ein weiterer Punkt, der für die Schweiz spricht: Sein Geschäftspartner lebt bereits dort. Für Pocher macht das das Modell zusätzlich attraktiv. Außerdem stellt er klar, dass er beruflich flexibel ist. Seine Arbeit könne er von überall aus erledigen. Ein Umzug würde ihm also keine Steine in den Weg legen.

Kinder kein Hindernis

Überraschend offen spricht der fünffache Vater auch über seine Familie. Seine älteren Kinder seien mittlerweile in einem Alter, in dem ein Umzug für ihn keine große Rolle mehr spiele. "Der erste Schwung Kinder ist in einem Alter, wo es eigentlich egal ist", betonte er im Gespräch. Generell sei sein Lebensmittelpunkt in Deutschland für ihn „nicht in Stein gemeißelt“ – ein Satz, der die Gerüchte weiter anheizt.

Ganz neu ist die Idee nicht: Bereits vor einigen Monaten hatte Pocher gemeinsam mit seiner Ex-Frau Sandy Meyer-Wölden über ein Leben im Ausland gesprochen. Damals blieb es jedoch bei eher vagen Überlegungen. Ob er Deutschland wirklich den Rücken kehrt, ist noch offen – doch klar ist: Die Idee ist längst mehr als nur ein Gedankenspiel.