Rechtsstreit mit Bauer-Verlag

Tom Cruise ist nun doch kein 'Rabenvater'

21.12.2013

Der Schauspieler hatte auf 50 Millionen Dollar Schadensersatz geklagt.

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Der "Rabenvater"-Streit zwischen Hollywoodstar Tom Cruise und dem Bauer-Verlag ist beigelegt. Die Konditionen der außergerichtlichen Einigung wurden nicht mitgeteilt. Der Anwalt des Filmstars teilte am Freitag jedoch mit, dass der Bauer-Verlag anerkannt habe, dass mit der Berichterstattung in zwei US-Magazinen nie die Intention verknüpft gewesen sei, Cruise als "Rabenvater" darzustellen.

Klage erledigt
"Tom Cruises Klage gegen Bauer Publishing, die Magazine 'In Touch' und 'Life & Style' ist erledigt. Die Bedingungen der Einigung wurden nicht offengelegt und bleiben vertraulich", heißt es in einer Erklärung von Cruises Anwalt Bert Fields. Wie die Promi-Webseite "TMZ" berichtete, vereinbarten beide Seiten, ihre Anwaltskosten selbst zu zahlen.

Die US-Illustrierte "Life & Style" hatte im Juli vergangenen Jahres auf ihrer Titelseite ein Foto von Cruise' weinender Tochter Suri mit der Überschrift "Suri in Tränen, verlassen von ihrem Papa" veröffentlicht. Der Filmstar verklagte die Herausgeber der US-Tochter Bauer Publishing daraufhin auf 50 Millionen Dollar (36,6 Millionen Euro) Schadensersatz.

'Wundervolle Beziehung' zu Suri
Mehrfach wies der Star anschließend den Vorwurf zurück, er habe seine Tochter Suri nach der Trennung von seiner Frau Katie Holmes "im Stich gelassen". Zuletzt schilderte er in einer im November bei Gericht eingereichten Stellungnahme seine "wundervolle Beziehung" zu seiner Tochter. Diese habe nie im Geringsten signalisiert, "dass sie sich jemals von mir verlassen gefühlt hätte". Die Behauptung, er habe Suri verlassen, sei "offenkundig falsch".

Scientology
Holmes hatte im Juni vergangenen Jahres nach fünf Jahren das Ende ihrer Ehe mit Cruise erklärt. Wenige Wochen später wurden die beiden geschieden. In den Medien wurde spekuliert, dass Holmes sich getrennt habe, um die gemeinsame Tochter vor dem Einfluss der Scientology-Organisation zu schützen. Cruise ist eines der prominentesten Mitglieder von Scientology. Gemäß den Scheidungsvereinbarungen lebt Suri bei ihrer Mutter in New York, Cruise hat ein großzügiges Besuchsrecht.

© Reuters

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