Maulkorb für Zuseher
Filmkritik nach Hobbit-Premiere verboten
Der Hobbit-Film hatte Weltpremiere, aber niemand weiß, wie er ist. Die Zuschauer sind noch zur Verschwiegenheit verpflichtet. Ein Filmkritiker lässt die Katze aus dem Sack. Ein bisschen zumindest. Wie ist der Hobbit-Film? Das fragen sich die Fans in aller Welt nach der Weltpremiere in Neuseeland gespannt.
Hier der Trailer zum Film
Vom Studio Schweigepflicht verpasst
Doch die paar hundert Menschen, die "Der Hobbit - eine unerwartete Reise" bei der Gala am 28. November und einer vorherigen Pressevorführung sehen durften, bekamen vom Studio Warner Brothers einen Maulkorb verpasst. Niemand darf reden, bis nicht auch die US-Kritiker den Streifen gesehen haben. Was am Donnerstag durchsickerte, war deshalb erwartungsgemäß diffus: Die Spezialeffekte seien toll, die Handlung fesselnd und die Szenerie wunderschön, meinten Besucher.
Warner verhängte Sperrfrist
Warner Brothers habe eine Sperrfrist über alle Filmbesprechungen verhängt, berichtete der "New Zealand Herald". Russell Baillie, der Filmkritiker der Zeitung, verriet wenigstens ein bisschen was: der Film ist nach seinen Angaben mehr als zweieinhalb Stunden lang. Er schlägt am Anfang die Brücke zur "Herr der Ringe"-Trilogie, mit einem älteren Hobbit Bilbo Beutlin, der seinem Neffen über frühere Abenteuer berichtet. Die Hobbit-Geschichte spielt weit vor der großen Suche nach den Ringen der Macht. J.R.R. Tolkien hat sie auch fast 20 Jahre vor "Herr der Ringe" geschrieben.
Spekulationen werden laut
Es gibt nach Baillies Angaben rund ein Dutzend Schlachtszenen und mindestens zehn, bei denen das Publikum in lautes Lachen ausbricht. Alle zehn Minuten werde die neuseeländische Landschaft im Weitwinkel gezeigt, schreibt er. Der Film ende bei Kapitel 6 des Buches. Das ganze Buch wird in drei Teilen verfilmt: die weiteren kommen 2013 und 2014 heraus. Der erste Film läuft am 13. Dezember in Österreich an.
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