Besondere Verbindung

Ian McKellen liegen Mutanten am Herzen

27.05.2014

Als Magneto ist er gerade wieder in "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" zu sehen.

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© Getty Images
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Mit Gandalf und Magneto spielt der Ian McKellen gleich zwei absolute Kultfiguren, die derzeit über die Kinoleinwand und in diversen Nerd-Universen herumgeistern. Der 75-Jährige ist so bekannt und gefragt, wie kaum jemals zuvor. Im Interview mit der Bild verriet der Brite auch, warum er sich gerade mit der Rolle eines Mutanten so gut identifizieren kann.

Sympathie mit Minderheiten
"Die Mutanten sind auch eine ausgegrenzte Minderheit!“, so der Schauspieler. Und damit kennt er sich aus. Aus seiner Homosexualität hat er schon früher niemals ein Geheimnis gemacht, was ihm zwar viel Zuspruch einbrachte, aber auch gerade in Zeiten, in welchen das Thema in der Filmbranche noch nicht mit so einer Selbstverständlichkeit behandelt wurde, auch immer wieder Kritik einbrachte. Er war der erste offen homosexuelle lebende Schauspieler, der von der Queen zum Ritter geschlagen wurde, das war 1991.

Magnetos besonderer Gang
Dabei hatte er gar nicht damit gerechnet, jemals wieder Magneto zu spielen, nachdem er schon im letzten Film "X-Men: Erste Entscheidung" durch sein wesentlich jüngeres Ich, gespielt von Michael Fassbender, ausgetauscht wurde. Für seine Rolle als mächtiger, metallbeherrschender Mutant hat er auch einen kleinen Trick. „Ich kondensiere den Charakter an einem Detail! Beim deutschen Genie Magneto am Gang. Ich spiele, wie ich gehe. Das ist die DNS für den ganzen Menschen!“, so der Schauspieler.

Noch einmal als Gandalf
Im Dezember werden ihn die Fans noch einmal in seiner zweiten Paraderolle Gandalf im letzten Teil der "Hobbit"-Trilogie bewundern können. Danach lässt er sich alles offen. Dass Ian McKellen sich zur Ruhe setzt, ist aber eher unwahrscheinlich, gibt er doch offen zu: "Wenn ich spiele, lebe ich!“ Puh, dann werden wir sicher nicht das letzte Mal von dem sympathischen Engländer gehört und auch garantiert nicht gesehen haben.

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