Überraschungshit

"Karate Kid": Coole Kampfkunst aus China

19.07.2010

Ab Freitag, 23.7. im Kino: Jacki Chan und Jaden Smith im Remake des Kampfkunst-Klassiker.

Zur Vollversion des Artikels
© BAUMANNGNG
Zur Vollversion des Artikels

"Ich wollte nicht kämpfen, sondern eine Charakterrolle spielen – wie ein asiatischer Robert De Niro oder Dustin Hoffman“, sagt Jackie Chan.

Kampfkunst-Kinoklassiker
Der Wunsch des Action-Weltstars ging in Erfüllung. In Karate Kid (ab 23.7. im Kino) gibt Jackie Chan einen introvertierten Trainer, der das Kämpfen einem anderen überlässt: Jaden Smith, dem elfjährigen Sohn von Will und Jada Pinkett Smith. In den USA wurde das Remake eines Kampfkunst-Kinoklassikers zum hoch profitablen Sensations-Hit, der dort bereits satte 167 Millionen Dollar einspielte. Der ungewohnt stille Jackie Chan ist ein Erlebnis, und Jaden Smith scheint das Talent seines Vaters geerbt zu haben. "Er gab mir den Rat: Behaupte dich, wenn du vor der Kamera stehst“, so Jaden im ÖSTERREICH-Interview. "Wenn du der bist, den man sofort bemerkt, dann gehört die Szene dir.“


Foto: (c) 2009 Sony Pictures Releasing GmbH

"Es geht um den Spirit, nicht um den Kampf“
Jaden Smith spielt in Karate Kid einen jungen Amerikaner, der mit seiner Mutter nach Beijing übersiedelt und dort seine Leidenschaft für Kung Fu entdeckt. "Es geht aber nicht um den Kampf, sondern um den Spirit“, so Jackie Chan. "Dies ist ein Film, der die asiatische und die westliche Kultur vereint. Zwar gibt es die Barrieren der unterschiedlichen Sprachen, aber die Interessen und die Themen der jungen Menschen in der ganzen Welt werden immer ähnlicher.“

Talentiert
Jackie Chan war nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera der Kung-Fu-Trainer des jungen Jaden – und er schwärmt von seinem Schützling: "Nach drei Monaten wirkte er so, als würde er schon fünf Jahre trainieren. Nach dem Dreh sagte ich zu Will Smith: Dein Sohn hat so viel Talent, das darf nicht verschleudert werden. Jetzt übt er schon für Karate Kid 2“ (lacht).

Kuss
Jaden Smith tritt im Film freilich nicht nur als Kämpfer hervor, sondern auch als Charmeur, der das Herz einer süßen jungen Chinesin betört. "Wir hatten auch eine Kussszene“, erzählt er. "Die ist ziemlich cool geworden. Aber am Drehtag war ich sehr nervös.“

Zur Vollversion des Artikels
Weitere Artikel