76. Filmfestspiele

Venedig: Start mit Deneuve, Binoche und Hawke

29.08.2019

21 Filme konkurrieren diesmal um den Goldenen Löwen.

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© Getty Images
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Ein Familiendrama mit Catherine Deneuve, Juliette Binoche und dem US-Amerikaner Ethan Hawke hat am Mittwochabend das Filmfestival in Venedig eröffnet. Der Film "La vérité (The Truth)" des japanischen Regisseurs Kore-eda Hirokazu handelt von einer angespannten Mutter-Tochter-Beziehung. Im Vorjahr gewann Kore-eda beim Filmfest Cannes die Goldene Palme für sein Werk "Shoplifters - Familienbande".

Filme im Rennen um Preis

 "The Truth" ist einer von 21 Beiträgen, die im diesjährigen Wettbewerb um die Hauptpreise konkurrieren. Darunter sind "Ad Astra" mit Brad Pitt  und Tommy Lee Jones sowie "Waiting for the Barbarians" mit Johnny Depp und Robert Pattinson. Joaquin Phoenix wiederum spielt den "Joker", und "The Laundromat" ist der neue Film von Steven Soderbergh, der mit Meryl Streep und Gary Oldman ein Drama über die Veröffentlichung der Panama-Papiere drehte. Im Rennen um den Goldenen Löwen ist außerdem die deutsche Koproduktion "The Perfect Candidate". Das Werk der Regisseurin Haifaa Al Mansour handelt von einer Frau in Saudi-Arabien, die gegen eine von Männern dominierte Gesellschaft rebelliert. Österreich ist in diesem Reigen nicht vertreten. Die höchste Auszeichnung des Festivals ist der Goldene Löwe für den besten Film im Wettbewerb. Die internationale Jury wird die Preise am 7. September vergeben. Ihre Vorsitzende ist in diesem Jahr die argentinische Regisseurin Lucrecia Martel.
 
 
Die Filmfestspiele in Venedig sind die ältesten der Welt. Dieses Mal findet die 76. Ausgabe statt.

Österreichischer Skandalfilm wird gezeigt

Einen kleinen Österreichaspekt gibt es dann doch am Lido zu sehen. Der restaurierte Film "Ekstase" aus 1932 wird am 27. August am Abend vor der Eröffnung der Filmfestspiele in Venedig gezeigt. Der damalige österreichisch-tschechoslowakische Skandalfilm von Regisseur Gustav Machaty mit der heimischen Hollywoodlegende Hedy Lamarr in der Hauptrolle wurde vom Prager Filmarchiv "Narodni Filmovy archiv" mit Beitrag des Filmarchivs Austria restauriert.
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