Zwillinge sind da

Laudas neuer Baby-Alltag

© Niesner

Noch bis Sonntag soll Laudas liebe Familie in der Klinik bleiben – dann beginnt sein neues Leben als Vater.

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Was braucht man alles, um als Eltern von Zwillingen den Alltag gut zu meistern. Erstens: gute Nerven, die Formel-1-Legende Niki Lauda (60) sicher hat. Und zweitens: alle Baby-Sachen doppelt. Zwei Bettchen, Wiegen, Strampelhosen und jede Menge Windeln warten auf die Neuankömmlinge in seiner Villa in Wien-Grinzing. Laudas Luxus-Refugium wurde extra kindgerecht umgebaut.

Babys an Bord!
Am Mittwochnachmittag brachte Ehefrau Birgit (30) zwei gesunde Babys per Kaiserschnitt auf die Welt – ein Mädchen namens Mia und einen Buben namens Max. Insgesamt 89 Zentimeter groß und 4.480 Gramm schwer. „Mir geht es ausgezeichnet“, freute sich Lauda im ÖSTERREICH-Interview kurz nach der Geburt.

Bis Sonntag werden die beiden Neuankömmlinge und ihre Mama noch im Goldenen Kreuz betreut – doch dann beginnt für den erfolgreichen Airliner sein zweiter Vater-Frühling. „Birgit hat sich gut vorbereitet“, blickt Niki Lauda (noch) gelassen in die Zukunft.

Gratulanten-Regen
Derzeit wird Lauda weniger vom Babygeschrei als vielmehr von den über 100 Gratulanten per SMS-Piepser „gestört“. „Es läutet ständig“, erzählt er im ÖSTERREICH-Interview kurz nach der Geburt. „Ich habe jetzt schon an die 70 SMS bekommen.“ Eine davon kam von Ö3-Talkerin und Lauda-Freundin Claudia Stöckl. „Ich hab ihnen alles Gute für die Zukunft mit ihren beiden Kindern gewünscht.“ Dass Niki Lauda bei der künftigen Doppel-Baby-Belastung die Nerven verliert, glaubt Stöckl nicht. „Niki ist dank dem Formel-1-Zirkus geeicht. Außerdem hat er jetzt auch viel mehr Zeit als damals bei seinen Söhnen. Er wird sich viel intensiver um Max & Mia kümmern können.“

Laudas Männerrunde nimmt die späte Vaterschaft auch mit Humor: „Bin schon gespannt, ob er mit dem Doppel-Kinderwagen um die Kurve kommt“, scherzt etwa Heurigen-Zampano Martin Zimmermann. Und Do&Co-Chef Attila Dogudan witzelte mit Event-Guru Hannes Jagerhofer: „Jetzt muss er sich Doppel-Babysitze ins Auto einbauen lassen.“ Doch diese Entscheidung ist bereits gefallen: Birgit bekam einen Mercedes und die Sitze gleich dazu.

Freund Hans Mahr ist sich sicher: „Zum Windelwechseln fängt der Niki bestimmt nicht an – das macht Birgit!“

Aktiver Vater
Obwohl Laudas späte Vaterschaft für Diskussionen sorgt, glaubt der 60-jährige Überflieger gerade deshalb, ein guter Papa zu sein. „Ich kann den Kindern meine Erfahrungen mit auf den Weg geben – viel mehr als es ein junger Mann kann.“ Laut Freunden wirkt Lauda wie ausgewechselt und steht in der Poleposition für seine neueste Herausforderung. Er will sich dieses Mal – seine beiden Söhne Lukas und Matthias sind bereits erwachsen – nichts entgehen lassen. Fläschchen geben, mit dem Kinderwagen ausfahren – und vielleicht sogar Windelwechseln. „Ich habe bei meinen Söhnen vieles nicht miterlebt, weil ich mit der Formel 1 beschäftigt war und die Erziehung meiner Frau Marlene überlassen hab.“

Großvater Karl Wetzinger, Vater von Birgit, freut sich auch über die Babys: „Ich bin sehr glücklich!“