Lauter Protest

Bruce Springsteen: So läuft seine Wut-Tour gegen Donald Trump

23.03.2026

Am 31. März zündet Bruce Springsteen seine Tournee „Land Of Hope And Dreams – No Kings“. Schon die Proben offenbaren jetzt einen verschärften Kurs gegen „Möchtegern-König“ Donald Trump.  

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„Wir erleben dunkle, verstörende und gefährliche Zeiten, aber verzweifelt nicht – die Kavallerie kommt!“ Bruce Springsteen verschärft jetzt seinen Ton gegen „Möchtegern-König“ Donald Trump. Nach lauten Tönen gegen den US-Präsidenten („Korrupt & Inkompetent“) und dem Anti-ICE Hit „Streets Of Minneapolis“, mit dem er eine „Reaktion auf den Staatsterror“ lieferte und auch bei uns auf Platz 1 stürmte, legt Bruce Springsteen nun mit einer US-Tournee gegen eine „abtrünnige Regierung, welche die Grundwerte des Landes angreifen würde“ nach.

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Die Konzertserie unter dem Motto „Land Of Hope And Dreams – No Kings“ ist an Symbolik kaum zu überbieten: Der Auftakt steigt am 31. März just in Minneapolis. Das Finale am 27. Mai in Washington. Jetzt liefert der Boss bei den ersten Tourproben  im Youth Temple von Ocean Grove in New Jersey die Direktiven. Es wird sogar noch politischer als erwartet!

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Vom Opener mit dem Edwin-Starr-Klassiker „War“ rund um anklagende Zeilen wie „Krieg? Wozu ist der gut? Zu gar nichts!“ und dem von den Republikanern gerne als Hymne missverstandenen Protestlied „Born in The USA“ bis zum Zugaben Furioso rund um „Bobby Jean“ oder „Dancing In the Dark“ rechtfertigte Springsteen am Wochenende schon bei den Proben seinem Ruf als „politisches Gewissen Amerikas“. Dafür setzte er mit „No Surrender, „American Skin (41 Shots)“, „Youngstown“, „Murder Incorporated“ oder „The Promised Land“ so viele Polit-Kommentare wie noch nie auf die mindestens 27 Songs starke Setlist. Den Bob Dylan Klassiker „Chimes Of Freedom“, der die Solidarität mit Unterdrückten und Ausgegrenzten aufzeigen soll, und das mahnende „Streets Of Minneapolis“ ja sowieso.

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Bei der Tour ist dann neben der legendären E Street Band auch Rage Against The Machine Mastermind Tom Morello mit dabei. Er wird als Gaststar bei u.a. „The Ghost Of Tom Joad“ erwartet. Und das wohl wieder mit einer Spitze gegen den Präsidenten. Zuletzt hatte Morello seine Gitarre ja mit einem „Fuck Trump“ Sticker versehen!