Neues Feindbild
Musik gelöscht! Neil Young im Amazon-Krieg mit Jeff Bezos
27.01.2026
Nach harschen Worten gegen Donald Trump und Spotify hat Neil Young jetzt ein neues Feindbild gefunden: Jeff Bezos und Amazon
„Amazon gehört Jeff Bezos, einem milliardenschweren Unterstützer des Präsidenten. Solange Amazon im Besitz von Bezos ist, wird meine Musik dort niemals verfügbar sein.“ Neil Young, der große Unbequeme des Rock („Heart of Gold“), wird jetzt wieder laut. In einem Posting auf seiner Website „Neil Young Archives“ tobt der Grunge-Opa erneut gegen Jeff Bezos.
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Natürlich auch gleich mit seinem Seitenhieb auf Donald Trump: „Die Außenpolitik des Präsidenten und seine Unterstützung für ICE machen es mir unmöglich, seine Handlungen zu ignorieren. Wenn Sie das genauso sehen wie ich, rate ich Ihnen dringend davon ab, bei Amazon einzukaufen. Es gibt viele Möglichkeiten, Amazon zu umgehen und stattdessen amerikanische Einzelhändler und Unternehmen zu unterstützen, die dieselben Produkte anbieten. Ich habe das mit meiner Musik so gemacht, und wer danach sucht, findet sie an vielen anderen Orten."
Dass er damit auch Verkaufsverluste einfahren wird ist Young bewusst: „ Meine Position schadet meinem Plattenlabel kurzfristig leider, aber ich denke, die Botschaft, die ich damit sende, ist wichtig und klar: Meine Musik wird niemals auf Amazon erhältlich sein, solange Bezos die Rechte daran besitzt!
Cool: während Neil Young seine Musik, also 94 Millionenfach verkaufte Hymnen wie „Rockin‘ in the Free World“, „Heart of Gold“ oder „Like a Hurricane“ von Amazon abzieht, verschenkt er sie an Grönland: „Ich hoffe, meine Musik und meine Musikfilme können Ihnen helfen, den unbegründeten Stress und die Bedrohungen, die Sie durch unsere unpopuläre und hoffentlich nur vorübergehende Regierung erfahren, etwas zu lindern. Dies ist ein Angebot des Friedens und der Liebe!“