Interview
Alles zum Comeback von Limp Bizkit
Auf der Bühne kann er kaum eine Sekunde still stehen und ist schon ob seines extravaganten Outfits und teils düsteren Make-ups ein Blickfang. Abseits lauter Klänge, grellem Scheinwerferlicht und grölender Fans zeigt sich Wes Borland, seines Zeichens Gitarrist der US-amerikanischen Metalband Limp Bizkit, als aufgeräumter und zugänglicher Zeitgenosse. Im Rahmen des gestrigen Wienkonzerts gab es mit dem 36-Jährigen ein Gespräch über das neue Album "Gold Cobra", seiner neuerlichen Rückkehr zur Band nach dem Ausstieg 2005 und der Beziehung zu Sänger und Aushängeschild der Gruppe Fred Durst.
Fred Durst im Interview
Kam für euch der Erfolg möglicherweise zu früh?
Borland: Wir sind ja keine große Band mehr. Wir sind eine Band, von der sich viele Leute verabschiedet haben. Jetzt müssen wir wieder dafür arbeiten und das zurücknehmen, was noch übrig ist. Also müssen wir auch wieder etwas beweisen. Ich habe viel ruiniert, in dem ich die Band verlassen habe. Jetzt bauen wir das wieder auf.
Würdest Du diese Entscheidung rückblickend gerne ändern?
Borland: Natürlich hätten die Sachen anders ablaufen können, aber wer weiß, wo wir dann jetzt stehen würden, und ob wir genau zu diesem Ort gekommen wären, wo wir jetzt stehen. Wahrscheinlich würde ich es dabei belassen. Immerhin ist diese großartige Platte entstanden.