Prügel-Affäre

Berger: "Sie wollten meine Rolex"

09.02.2013

Dschungel-Star spricht nach Eklat in Salzburg: Jetzt ermittelt die Kripo.

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© APA/dpa
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„Ich dachte, die wollen meine Rolex klauen. Sie drückten mich brutal an die Wand, dann hat Herr Werner zugeschlagen.“– (siehe unten). Jetzt schildert Ex-Weltstar Helmut Berger (68) in ÖSTERREICH, was aus seiner Sicht in der Vorwoche zu später Stunde passierte: Der nächtliche Gewalt-Eklat hatte sich vor einer Woche im Salzburger In-Lokal Chez Roland abgespielt. „Der Akt wird mittlerweile von der Kripo bearbeitet“, berichtet Polizeisprecher Michael Rausch. Aussagen stehen gegen Aussagen.

Bald wird über möglichen Prozess entschieden
Dokumentiert ist nur, dass ein Teenager (17) verletzt in das Unfallkrankenhaus eingeliefert wurde. Über den Rest der Geschichte scheiden sich die Geister. Lugner-Schwiegersohn und Manager Helmut Werner gab jedenfalls zu Protokoll : „Die drei Burschen haben uns angepöbelt und Herrn Berger im Klo angegriffen, dann bin ich dazwischen gegangen.“

Angeblich sollen Jugendliche versucht haben, den Schauspieler beim Pinkeln mit einem Handy zu filmen. Die Ermittlungen in der Causa sind längst noch nicht abgeschlossen. Zeugen müssen noch vernommen werden, dann wird entschieden, ob es zu einer Anklage und in weiterer Folge zu einem Prozess wegen Körperverletzung kommt. Enormes Medieninteresse und Blitzlichtgewitter für Ex-Dschungelstar Berger und Manager Werner sind garantiert.

Berger zu ÖSTERREICH: "Dachte sie wollen meine Rolex"

ÖSTERREICH: Herr Berger, was ist in dieser Nacht auf der Toilette in der Bar „Chez Roland“ in der Stadt Salzburg eigentlich wirklich passiert?
Helmut Berger: Die Burschen haben mich brutal an die Wand gedrückt und mich fest am Arm gepackt.

ÖSTERREICH: Und dann?
Berger: Ich habe immer noch blaue Flecken und Fingerabdrücke am Arm von der Attacke.

ÖSTERREICH: Warum haben die Jugendlichen das gemacht?
Berger: Ich dachte erst, sie wollen mir meine Rolex rauben. Ich kenne das aus New York, Brasilien oder Paris. Aber dann schoss mir ein, dass ich abends auf meine Uhr verzichte.

ÖSTERREICH: Woran können Sie sich noch erinnern?
Berger: Es ging alles so verdammt schnell, ich sah dann nur noch, dass der Herr Werner zugeschlagen hat. Das habe ich auch genau so bei der Polizei-Einvernahme gesagt.

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