Beauty-Alarm

Jetzt zeigt Katzi ihre neue Nase

13.06.2010

Hinter Richard Lugners Rücken ließ sich sein „Katzi“ von Beauty-Doc Artur Worseg operieren. Sie sagt: „Ich musste ihn anlügen!“

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Es war ein Schock für Baumeister Richard Lugner (77), als er Freitagnachmittag den Anruf bekam, er möge in die Privatklinik Währing kommen. Dort lag seine Flamme „Katzi“ Anastasia Sokol (20) gerade auf der Aufwachstation.

Hinter Lugners Rücken ließ sie sich von Beauty-Doc Artur Worseg – ausgerechnet – die Nase richten. Für den rüstigen Baumeister unfassbar. Denn er lehnt Schönheits-Operationen eigentlich strikt ab. Um ihren Traum von einer salonfähigen Nase zu verwirklichen, griff Katzi zu einer Notlüge. „Sie hat mir am Freitag gesagt, dass sie sich Narben weglasern lassen will. Natürlich hat sie gewusst, dass ich grundsätzlich gegen so eine Operation bin“, erklärt Lugner.

Lüge für Nasen-OP.
„Stimmt, ich wollte aber unbedingt eine kleinere und kürzere Nase. Da musste ich ihn anschwindeln“, schlägt Katzi versöhnlichere Töne an. Nach ihrem OP-Ausflug ruht sie sich derzeit in Lugners Nobel-Villa in Döbling aus.

Sie sieht mitgenommen aus, hat starke Schmerzen. Das Gesicht ist geschwollen und voller blauer Flecken – als hätte sie einen schweren Sturz gehabt. „Das dauert jetzt noch gute zwei Wochen, aber ich bin sehr glücklich, dass ich es gemacht habe“, sagt Katzi.

Versöhnung.
Richard Lugner kann nur den Kopf schütteln, ist aber erleichtert, sie wieder bei sich zu haben. „Ich hätte das nie erlaubt. Eine Nasen-Operation ist nicht ungefährlich.“ Und nimmt sie in den Arm: „Eines muss ich aber sagen: Der Worseg hat das sehr gut gemacht. Das ist ja zum Glück nicht mehr so wie vor 21 Jahren.“

Alte Wunden.
Damals hatte auch Lugners dritte Frau Susanne den gleichen Wunsch wie Katzi. Die Nase sollte klein und schmal werden. Doch der Beauty-Traum ging nicht gut aus. Seine Frau fiel ins Koma und starb dann zwei Jahre später in Innsbruck.

Es war kein Kunstfehler, sondern das Drama passierte bei der Nachbehandlung. „Man hat Susanne nicht in den Aufwachraum, sondern direkt ins Zimmer gebracht. Ihr Herz ist stehen geblieben und die Wiederbelebungs-Versuche gingen beim ersten Mal schief. Dann ist sie nicht mehr aufgewacht.“

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