Film-Deal

Hollywood jagt Sarah Ferguson für exklusive Epstein-Enthüllungen

20.04.2026

Sarah Ferguson steht im Zentrum einer gewaltigen Bieterschlacht in Übersee. Nach den jüngsten Enthüllungen aus den Epstein-Akten buhlen Streaming-Riesen wie Netflix um die ehemalige Herzogin.

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Die Herzogin von York gönnt sich aktuell eine Auszeit in einem Luxus-Chalet in Österreich, wo eine Übernachtung mehr als 2.000 Euro kostet. Abseits des Medientrubels in den Alpen bahnt sich jedoch ein gewaltiger Deal in den USA an. Laut "Daily Mail" liegen Ferguson zahlreiche Angebote von Filmstudios und Sendern vor, die sie als Insiderin vor die Kamera holen wollen. Ein Insider berichtet von mindestens sechs geplanten Projekten, darunter eine Dokumentation von Netflix, die ihre langjährige Verbindung zu Jeffrey Epstein beleuchten sollen. Sarah Ferguson war über Jahre eng mit dem verurteilten Straftäter befreundet und soll laut Quellen aus ihrem Umfeld eine Menge über die damaligen Vorkommnisse wissen.

Millionen für geheime Epstein-Infos

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Dass Hollywood gerade jetzt bei Ferguson anklopft, hat eine gewisse Tradition. Schon nach ihrer Scheidung von Prinz Andrew suchte sie ihr Glück in den USA und verdiente Millionen mit Werbeverträgen und TV-Auftritten. Nun locken erneut substanzielle Summen für ihre Sicht auf die Dinge. Die aktuelle Aufregung begründet sich in rund drei Millionen Dokumenten, die das US-Justizministerium freigegeben hat. Diese Akten offenbaren das wahre Ausmaß der Verbindung zwischen der Herzogin und dem Sexualstraftäter.

Peinliche E-Mails belasten Herzogin

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In den veröffentlichten Nachrichten bezeichnete Ferguson Epstein unter anderem als ihren "obersten Freund" oder als den "Bruder, den sie sich immer gewünscht habe". Die Korrespondenz zeigt zudem, dass sie den Multimillionär wiederholt um Geld bat. Besonders brisant ist eine Nachricht aus dem Jahr 2010, in der sie scherzhaft um eine Hochzeit bat oder beiläufig erwähnte, dass ihre damals 19-jährige Tochter von einem "Sex-Wochenende" zurückkehren würde. Obwohl die E-Mails für die 66-Jährige extrem peinlich sind, gibt es laut Insidern bisher keine Hinweise auf eine strafrechtliche Mittäterschaft.

Vorladung vor den US-Kongress

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Trotz der lukrativen Aussichten in der Filmwelt wächst der juristische Druck auf die Herzogin. Das House Oversight Committee in Washington hat Ferguson offiziell aufgefordert, vor dem US-Kongress auszusagen. Der Ausschuss untersucht die Epstein-Akten systematisch, um das gesamte Netzwerk hinter den Verbrechen aufzudecken. Ferguson, die erstmals seit Monaten wieder in der Öffentlichkeit abgelichtet wurde, hat sich zu den Angeboten aus Hollywood und der geforderten Aussage in den USA bisher nicht geäußert.