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Pöbel-Angriff auf Andrew: Demonstranten stürmen sein neues Anwesen
03.04.2026Unruhige Zeiten für Andrew Mountbatten-Windsor: Nur wenige Wochen nach seinem erzwungenen Umzug auf das Sandringham-Anwesen wurde der 66-Jährige zum Ziel einer aggressiven Protestaktion. Am gestrigen Donnerstag verschafften sich mehrere Personen Zugang zu seinem Grundstück in Norfolk.
Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag auf der Marsh Farm, einem Teil des weitläufigen Sandringham-Anwesens. Andrew, der erst kürzlich seine langjährige Residenz, die Royal Lodge, verlassen musste, befand sich zum Zeitpunkt des Angriffs allein im Farmhaus.
Laut Berichten von "Hello!" kletterte eine Gruppe von vier Personen über den Zaun des Anwesens, nachdem sie mit einem Auto vorgefahren war. Die Eindringlinge schrien lautstark Beschimpfungen in Richtung des Hauses. Da Andrew Mountbatten-Windsor kurz zuvor allein in seinem Range Rover auf das Gelände gefahren war, wussten die Demonstranten offenbar genau, dass er vor Ort war. Das Sicherheitspersonal reagierte jedoch geistesgegenwärtig, brachte die Situation unter Kontrolle und schlug die Angreifer in die Flucht.
Skandal um HRH-Titel
Doch nicht nur der Sicherheitsvorfall sorgt für Wirbel. Rund um den Umzug, der ursprünglich für die Osterzeit geplant war, kam es zu einer peinlichen Entdeckung. Auf den Umzugskartons, mit denen Gemälde und Bücher in das derzeit noch in Renovierung befindliche Farmhaus transportiert wurden, prangte weiterhin der Titel "HRH" (His Royal Highness). Dies sorgt für Empörung, da König Charles (77) seinem Bruder diesen Titel bereits im November offiziell entzogen hatte. Andrew scheint sich jedoch nur schwer von seinem alten Status trennen zu können.
Justiz im Nacken
Der tiefe Fall des 66-Jährigen hängt eng mit seiner Verbindung zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zusammen. Erst zu Beginn dieses Jahres erreichte der Skandal eine neue Stufe: Andrew wurde gemeinsam mit Lord Peter Mandelson (72) wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen. Aktuell befindet er sich auf freiem Fuß, während die Ermittlungen gegen ihn andauern. Der Umzug nach Norfolk, wo er zumindest seiner Leidenschaft für das Reiten nachgehen kann, sollte eigentlich Ruhe bringen – doch dieser Plan scheint vorerst gescheitert.