Darum kann er aufhören

So stinkreich ist der Raab

20.06.2015

Von Stefan Raabs Einkommen könnte halb Köln vernünftig leben.

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Eigentlich ist es ein Wunder, dass sich Stefan Raab nicht schon vor längerer Zeit von unseren TV-Bildschirmen verabschiedet hat. Denn er, er muss nicht mehr Arbeiten, um sich sein Leben zu finanzieren. Raab ist Multimillionär.

Laut „Manager Magazin“ verdient der TV-König rund 5 Millionen Euro pro Jahr – und das ist nur sein Honorar für seine Arbeit als Moderator! Stefan Raab hat noch andere Einkommensquellen.

Seine eigene Firma, Raab TV, erhielt im Jahr 2011 von dem Fernsehsender ProSieben einen Vertrag über fünf Jahre.  Wert des Vertrags: 185 Millionen Euro. Aufgeteilt auf diesen Zeitraum entspricht das 37 Millionen Euro im Jahr, von denen allerdings sämtliche Kosten für Produktionen wie die „Wok-WM“, „Schlag den Raab“ und „TV Total“ gezahlt werden müssen.

Dennoch, Raab TV ist Teil der Beteiligungsgesellschaft Brainpool, an der Raab wiederum 10 % besitzt. 2012 Betrug deren Jahreskonzernüberschuss 15,9 Millionen Euro. 2013 waren es zwar „nur“ 10,4 Millionen Euro, doch Raabs Anteil an der Gewinnausschüttung muss beachtlich gewesen sein.

Wer jetzt denkt, das der Entertainer damit alleine sein Leben finanziert, der liegt falsch. Erinnern Sie sich an den Duschkopf „Doosh“? Dabei handelt es sich um einen halbrunden Duschkopf, der die Haare nicht nass macht. Verkauft wird er über Butlers. Erfunden hat ihn Stefan Raab.

Und dann war doch da noch was. Ach ja! Lena Meyer-Landrut, Guildo Horn, Max Mutzke….für sie alle produzierte und komponierte er große Hits. Und auch selber hatte er Erfolg mit „Wadde hadde dudde da“ oder auch „Hier kommt die Maus“. Für die Musikrechte kassiert er immer noch fleißig ab.

Genau wie mit Werbeeinnahmen, übrigens! Egal ob Fastfood oder Süßigkeiten, entweder ist er Star der Kampagne, oder er ist für die Musik von TV-Spots verantwortlich.

Ja, arm ist Stefan Raab wahrlich nicht. Wieviel genau auf seinem Konto liegt, ist ebenso unbekannt wie die Namen seiner Kinder. Doch bei ihm dürfte es sich locker um einer der reichsten Männer Deutschlands handeln.

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