Vermittlung
Was Immobilienmakler leisten
Eine Wohnung oder ein Haus zu vermieten oder zu verkaufen ist ein Prozess, der nicht nur Arbeit mit sich bringt, sondern der auch viele Fragen aufwirft. Welche Gesetzesvorgaben gelten? Wo finde ich den passenden Mieter oder Käufer? Welche Inhalte müssen im Vertrag stehen? Wie funktioniert eine korrekte Übergabe? Deshalb holen sich auch die meisten Vermieter und Verkäufer professionelle Hilfe: Der Immobilienmakler übernimmt viele Arbeitsschritte und unterstützt mit seinem Fachwissen dabei, den gesamten Prozess für beide Seiten geordnet abzuwickeln. Das spart nicht nur Zeit und Mühe, sondern bringt auch Sicherheit.
Tipp: Haben Sie eine Immobilie zu vermieten oder zu verkaufen und suchen Sie nach einem Immobilienmakler? Hier werden Sie fündig: www.immoscout24.at/immobilienmakler
Das leistet ein Immobilienmakler für Vermieter
Es ist ratsam, dem gewählten Immobilienmakler einen befristeten Alleinvermittlungsauftrag zu erteilen. Dieser besichtigt zunächst die Immobilie und ermittelt einen marktfähigen Mietpreis. Dabei berücksichtigt er auch allfällige gesetzliche Bestimmungen. Er prüft alle notwendigen Unterlagen und bespricht mit dem Auftraggeber, welche Zielgruppen als neue Mieter in Fragen kommen sollen. Danach kümmert er sich darum, das Objekt ansprechend zu vermarkten, organisiert Besichtigungen, führt die Verhandlungen mit Interessenten, erstellt das Mietanbot, begleitet die Vertragserrichtung und koordiniert schließlich auch die geordnete Übergabe des Objektes.
Mietvertrag: Die Provision zahlt der Auftraggeber
Sobald die Immobilie rechtswirksam vermietet ist, steht dem Makler für seine Dienstleistung die vereinbarte Provision zu. Diese zahlt gemäß dem Erstauftraggeber-Prinzip derjenige, der den Auftrag zur Vermittlung erteilt hat, üblicherweise also der Vermieter. Sie darf laut Immobilienmaklerverordnung höchstens drei Brutto-Monatsmieten plus Umsatzsteuer betragen.
Das leisten Makler beim Immobilienverkauf
Beim Verkauf einer Wohnung oder eines Hauses geht es um viel Geld. Da ist es gut, wenn man sich auf einen Profi verlassen kann, der den aktuellen Markt kennt und auch das nötige rechtliche Know-how hat. Auch beim Verkauf empfiehlt es sich einen befristeten Alleinvermittlungsauftrag abzuschließen. Der Immobilienmakler hilft dabei einen angemessenen Preis festzulegen, prüft alle Unterlagen und klärt offene Punkte ab. Er macht professionelle Fotos der Immobilie – bei Häusern manchmal auch Drohnenaufnahmen – und bereitet eine aussagekräftige und attraktive Objektbeschreibung vor. Der Makler kümmert sich um Inserate – zum Beispiel auf Online-Plattformen wie immoscout24.at – und organisiert Besichtigungen. Ist ein passender Interessent gefunden, wickelt der Makler den gesamten Prozess ab, von den ersten Verhandlungen über Kaufanbot und Vertragserstellung bis zur Übergabe der Immobilie.
Kaufvertrag: Provision fällt meistens für Käufer und Verkäufer an
Anders als bei Mietverträgen gilt beim Immobilienkauf das Bestellerprinzip nicht. Der Makler agiert daher üblicherweise als Doppelmakler und erhält sowohl vom Verkäufer als auch vom Käufer eine Provision. Auch hier gibt es gesetzlich geregelte Höchstgrenzen: Die Provision darf für jede der beiden Seiten jeweils bis zu 3 Prozent des Kaufpreises plus Umsatzsteuer betragen.
Vorteile für Mieter und Käufer
Immobilienmakler haben eine umfangreiche Ausbildung mitsamt Berufsbefähigungsprüfung hinter sich und sind zur Sorgfalt verpflichtet. Sie kennen die aktuelle Rechtslage rund um das Thema Wohnen und können auch bei Fragen der Finanzierung unterstützen. Von ihren Leistungen profitieren daher alle Beteiligten: Auch Mieter und Käufer erhalten fundierte Informationen und können sich auf einen professionellen Ablauf bis hin zur Schlüsselübergabe verlassen.