Modernisierung

„Superservice“ im Donaukraftwerk

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Starke Aktion beim Donaukraftwerk: Wie tonnenschwere Turbinen gehoben und ersetzt werden.
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Taucher räumen vor der Turbine auf

Bevor ein Laufrad ausgebaut werden kann, muss zuerst die Turbinenkammer trockengelegt werden. Dazu werden tonnenschwere Dammbalken aus Stahl aufgestapelt, die das Donauwasser abhalten sollen. Damit diese am Grund der Donau wirklich dicht sitzen, entfernen zunächst Industrietaucher in 16 Metern Tiefe Sand und Geröll von der Auflagefläche. Auch angeschwemmte Äste befördern sie nach oben. Erst wenn der vorübergehende Stahldamm errichtet ist, kann die Turbine mit einem Portalkran gehoben werden. Die neue, hochmoderne Turbine wird schließlich in konzentrierter Millimeter-Arbeit wieder eingesetzt.

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Modernisierung bringt mehr Leistung

Das erste neue Laufrad traf im Februar 2025 im Kraftwerk Wallsee-Mitterkirchen ein. Diesen Winter wird die zweite Maschine getauscht. Bis 2030 werden alle sechs Turbinen durch neue ersetzt sein. Die Kosten dafür liegen bei rund 62,5 Millionen Euro. Das Donaukraftwerk wird dadurch seine durchschnittliche Stromerzeugung um rund 54 Millionen Kilowattstunden auf nahezu 1,4 Milliarden Kilowattstunden erhöhen können. Das ist Strom für 390.000 Haushalte.

Perfekte Ergänzung: Photovoltaik

Die Sonne arbeitet mit. Auf dem Kraftwerksgrundstück ergänzt eine Freiflächen-Photovoltaikanlage die Stromerzeugung. Sie wurde 2021 in Betrieb genommen und produziert mit 3.500 PV-Modulen auf einer Fläche von rund drei Hektar so viel Strom im Jahr, wie rund 600 Haushalte verbrauchen. Da sich die Paneele automatisch nach der Sonne ausrichten, liefern sie immer den optimalen Stromertrag. Sogar das Betriebsgebäude ist mit einer effizienten Fassaden-Photovoltaikanlage ausgestattet, und die hauseigene E-Auto-Ladestation wird ebenfalls von der Sonne gespeist.

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