Nachhaltige Energie

Wenn Wasserkraft mit der Natur im Einklang steht

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Renaturierungsprojekte schützen die biologische Vielfalt.
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Erneuerbare. Wasserkraftwerke produzieren in Österreich viel saubere Energie, doch ihre Errichtung bringt auch starke menschliche Eingriffe in die Flussläufe mit sich, die sich wiederum negativ auf Flora und Fauna auswirken können.

Wasserkraft und Ökologie

VERBUND, Österreichs größter Wasserkraftwerksbetreiber, hat sich zum Ziel gesetzt diese Entwicklungen rund um seine Anlagen wieder zurückzunehmen und wichtige Lebensräume wiederherzustellen. So wird erneuerbare Stromerzeugung aus Wasserkraft mit dem Schutz biologischer Vielfalt vereint.

Fischwanderhilfen und Renaturierung

Gemeinsam mit Partnern werden innovative, ganzheitlich gedachte Projekte zur ökologischen Aufwertung und Renaturierung umgesetzt. Kraftwerke werden mit Fischwanderhilfen ausgestattet, über die Fische und andere Wasserorganismen die Barrieren überwinden können. Neu angelegte Umgehungsgewässer stellen wieder natürliche Fließverhältnisse her. Auch naturnahe Gewässerabschnitte, Auen und Stillgewässer werden neu geschaffen, um wichtige Lebensräume und Rückzugsgebiete für Flussbewohner zu bieten.

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Vorzeigeprojekt 1: LIFE Riverscape Lower Inn

Ökologische Entwicklung der Flusslandschaft: Von Haiming bis Passau bildet der Untere Inn die Grenze zwischen Bayern und Österreich. Entlang dieser Strecke betreibt VERBUND fünf Kraftwerke, deren Umgebung im Rahmen des Naturprojekts LIFE Riverscape Lower Inn ökologisch aufgewertet werden soll. An den beiden Innkraftwerken Braunau-Simbach und Egglfing-Obernberg werden naturnahe Umgehungsgewässer angelegt, die eine neue Wanderroute für Fische und andere Flussbewohner darstellen. Und in den Kraftwerksbereichen von Ering-Frauenstein, Egglfing-Obernberg und Schärding-Neuhaus wird neuer Gewässerlebensraum für Flora und Fauna geschaffen.

Vorzeigeprojekt 2: LIFE Network Danube Plus

Mehr Lebensraum für die Donau: Die beste Lösung für Renaturierungsprojekte rund um Flusskraftwerke ist es, einen naturnahen Fluss zur Umgehung der Anlage zu schaffen. Das zeigt auch die 12,5 Kilometer lange Fischwanderhilfe bei Altenwörth. Mitsamt den weiteren Wanderhilfen bei Greifenstein ist die Donau in diesem Abschnitt jetzt fischfreundlich und barrierefrei gestaltet. Im künstlich angelegten Altenwörther Altarm hat VERBUND die Uferzonen ökologisch verbessert: Totholzstrukturen, Sandbänke und Kiesufer sowie Flachuferzonen bewirken eine natürliche Reinigung des Gewässers und bieten vielfältigen Lebensraum für die Wasserbewohner.