Kontrollen im Handel

2G-Razzien in Shopping-Meilen

ÖSTERREICH-Lokalaugenschein auf der Mariahilferstraße: So läuft die Razzia ab.
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Wien. „Darf ich bitte Ihren 2-G-Nachweis sehen?“ Mariahilferstraße in Wien, gestern Mittag: Die Polizei rückt mit acht Einsatzleuten aus, kontrolliert vor Lokalen und Geschäften den Impf- oder Genesenen-Ausweis. Die Kontrollen dauern in der Regel wenige Sekunden: Die Beamten scannen den QR-Code am Grünen Pass, verlangen einen Ausweis. Ist der 2G-Nachweis bestätigt, dürften Geimpfte und Genesene eintreten. Nur Ungeimpfte sind seit dem Lockdown-Start am Montag in Handel, Gastronomie oder Dienstleistungen wie Friseurstudios nicht mehr willkommen.

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Ungeimpfte erhält nach Razzia eine Organstrafe

Einige von ihnen probieren dennoch ihr Glück, zwei Damen geraten beim Verlassen des Ladens in die Razzia. Eine Frau mittleren Alters kann nach einem Besuch beim C&A mittels Mails aber glaubhaft versichern, geimpft zu sein und ihr Zertifikat vergessen zu haben. Sie kommt mit einer Verwarnung davon.

Strafe. Eine jüngere Dame wird vor dem Unterwäschegeschäft Tezenis kontrolliert, ist weder geimpft noch genesen – Verwaltungsstrafe in Höhe von 90 Euro. „Bei der Kontrolle ist es für die Polizei wichtig, Fingerspitzengefühl zu zeigen, sofern eine Person keinen Nachweis mitführt“, sagt Polizei-Wien-Sprecher Paul Eidenberger. Sein Appell: „Bitte immer Impfpass oder Nachweis mitführen. Dann dauert die Kontrolle genau vier Sekunden.“

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"Jeder kann jederzeit kontrolliert werden"

Kontrolle. Die Überprüfung der 2G-Vorschrift wird von der Polizei sowohl in Form eigener Schwerpunktkontrollen, im Rahmen von Verkehrskontrollen sowie bei ganz normalen Streifendienst durchgeführt.

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Verständnis. Jede Person muss an den Kontrollen mitwirken, sonst drohen Geldstrafen in Höhe von 1.450 Euro. „Das Verständnis in der Bevölkerung ist sehr hoch, sie stehen zu einem großen Teil hinter uns und den Maßnahmen“, sagt Eidenberger. In ganz Österreich werden die Kontrollen nun ausgeweitet (unten). „Jeder muss damit rechnen, jederzeit kontrolliert zu werden“, sagt Eidenberger.