Drama vor Schule

Buben gekidnappt: Hat Syrer noch vier weitere Kinder entführt?

27.02.2026

Der Vater (36) soll bereits vier Buben aus seiner ersten Ehe entführt haben.

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In dem Fall rund um zwei Brüder, die am Mittwochmorgen vor einer Schule in der Ybbsstraße in der Leopoldstadt mutmaßlich von ihrem Vater und einem Komplizen in einen blauen Lexus gezerrt worden sein sollen, überschlagen sich derzeit die Informationen. Von Mahir und Mahmoud, die zum Tatzeitpunkt braune Jacken und grünblaue Hauben getragen hatten, fehlt jede Spur. Die Polizei ermittelt in dem Fall auf Hochtouren  wegen des Verdachts der Kindesentführung gegen den Vater der Kinder (oe24 berichtete).

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Besonders brisant: In der arabischen Community wird nun erzählt, dass der gleiche Mann namens Mohammad Ahmad A. bereits am 12. Dezember 2025 seine vier Kinder aus der Ehe mit seiner ersten Frau, auch alles Buben, entführt haben soll.  Auch von diesen Jungs soll seither jede Spur fehlten. Offiziell bestätigt wurde das bisher nicht.

Mütter sind verzweifelt

Der arabische Tiktoker Nimer Nimer, der seiner Community tatkräftig zur Seite steht, habe mit den beiden Müttern der Kinder Kontakt gehabt. "Insgesamt sollen sechs Kinder des Mannes vermisst werden", so die oe24-Quelle. Die ersten vier Buben hätte der Vater bereits im Dezember mitgenommen. "Die Mutter musste damals mit einer Tochter aus der Wohnung fliehen. Sie wurde dann im Jänner, als die Kinder von der Schule als vermisst gemeldet wurden, von der Polizei einvernommen", so der Influencer. Geklaut hätte der 36-Jährige damals sowohl die Reise- als auch die Impfpässe seiner Söhne.

Vater meldete sich auf der Flucht

Der Vater hätte sich nun sogar von seiner Flucht via Social Media bei dem bekannten Influencer "Nimer Nimer" gemeldet. "Ich bin der Vater von Mahir und Mahmoud", soll er in einer privaten Nachricht, die oe24 vorliegt, geschrieben haben. "ich habe die Kinder mitgenommen, da ich vier Jahre von ihnen getrennt wurde. Die Zusammenführung seiner Familie in Österreich hätte er organisiert. "Jetzt habe ich meine Kinder hier verloren", heißt es weiter. "Ich bin in Richtung Syrien unterwegs, es geht den Kindern sehr gut."