Eisenstadt

Mutter und Tochter starben bei Feuer-Inferno in Einfamilienhaus

09.01.2026

Zwei Frauen (68 und 44) sind in der Nacht auf Freitag beim Brand eines Einfamilienhauses in Eisenstadt ums Leben gekommen.  

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© zVg
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Bgld. Die Alarmierung erfolgte kurz vor Mitternacht - es hieß, dass sich zwei Personen im Gebäude am Eisenstädter Oberberg aufhalte würden, so die Landessicherheitszentrale Burgenland. Die beiden Bewohner konnten allerdings nur noch tot geborgen werden. Weitere Menschen wurden nicht verletzt, erklärte Philipp Dorner von der Stadtfeuerwehr Eisenstadt im ORF Burgenland.

Die Nachbarn hatten die Einsatzkräfte über den Brand informiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude am Oberberg in der Landeshauptstadt bereits in Vollbrand. Ein Übergreifen auf weitere Häuser konnte jedoch verhindert werden. Insgesamt standen rund 30 Feuerwehrleute der Wehren Eisenstadt und Kleinhöflein im Einsatz. Die Brandursache ist noch nicht bekannt.

Die beiden Frauen - es handelt sich um eine Mutter und ihre Tochter - waren laut Angaben der Landespolizeidirektion Burgenland 68 und 44 Jahre alt. Sie wurden im Zuge der Löscharbeiten tot aus dem Haus geborgen. Die Polizei führte umfassende Ermittlungen zur Brandursache durch: Demnach war der  Ausgangspunkt ein mit Holz befeuerter Ofen, von dort breitete sich das Feuer auf das gesamte Gebäude aus. 

Gefährlicher Jänner in eigenen vier Wänden

Nach diesem Fall in Eisenstadt summiert sich die Zahl der bei Wohnungsbränden Getöteten in Österreich seit Anfang November 2025 auf mindestens 14 Menschen, berichtete das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) am Freitag. Der Jänner zählt laut Auswertungen zu den gefährlichsten Monaten - in den vergangenen sieben Jahren (2019 bis 2025) kamen allein in diesem Monat insgesamt mindestens 34 Menschen bei Wohnungsbränden ums Leben. Nur der Dezember verzeichnete mit mindestens 35 Todesopfern noch mehr Brandtote. In den Sommermonaten waren es vergleichsweise deutlich weniger, im August insgesamt elf, im Juli zwölf und im Juni 13 Todesopfer.

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