ÖSTERREICH-Reporter sah den Film
Der neue Bond: »Am Ende stockte mir der Atem!«
Action. 163 Minuten voller Action, Gefühle, rasanter Cliffhanger und flotter Sprüche. Keine Zeit zu sterben übertrifft alle Erwartungen: Der Film des Jahres – und endlich wieder ganz großes Kino. Nach 18 Monaten Streaming. Dafür setzte man im Kino auch gerne die Maske auf.
Erst Sex, dann Attentat. Der Craig-Abschied startet emotionell und (s)explosiv. Nach einer Nacht voll Sex mit seiner Liebe Dr. Madeleine Swann (Léa Seydoux) trauert er in Italien am Grab seiner Ex Vesper Lynd. Zu den Tränen kommt eine Explosion. Bond muss vor Dutzenden Angreifern flüchten. Schießt sich spektakulär mit seinem Aston Martin in Freiheit. Zu einem hohen Preis: Bond verdächtigt seine Madeleine des Verrats. Herzergreifende Trennung am Bahnhof.
Whiskey & Wut. Szenenwechsel nach Jamaika. Fünf Jahre später: Bond genießt den Ruhestand. Segeln, Fischen, Whiskey und Wut. Dann ruft die CIA: Der verrückte Terrorist Lyutsifer Safin (Rami Malek, oscarreif!) hat in London einen Wissenschafter entführt. Plant eine Bio-Attacke: Mittels DNA-Bot will er die Menschheit ausrotten. Und nur Bond kann ihn stoppen.
Rasant. Ein Wettlauf zwischen rasanten Auto-Verfolgungsjagden, norwegischem Versteck und einer tödlichen Cocktail-Party auf Kuba. Dort schlägt die DNA-Waffe erstmals zu: alle Spectre-Terroristen werden vernichtet.
Waltz. Im britischen Hochsicherheitsgefängnis wird er deshalb auch bei Erzfeind Blofeld (Christopher Waltz) vorstellig. Was weiß der über Safin?
Finale im Raketenhagel. Dieser greift zu drastischen Mitteln und entführt Swan und ihre Tochter Mathilde (Lisa-Dorah Sonnet). Bonds Tochter! Auf der russischen Schurken-Insel „Giftgarten“ kommt es zum Showdown. Bond rettet seine Liebsten. Doch dann sind die Raketen, die er beauftragt hat, unterwegs. Nicht nur mir stockt der Atem.