Einsätze in der Ostregion

Dutzende Asyl- Urlauber an der Grenze gestoppt

© TZ ÖSTERREICH / Niesner
Vom 25. bis 30 Juli führte die Finanzpolizei einen koordinierten Großeinsatz im Kampf gegen den Sozialbetrug statt.
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In der gesamten Ostregion wurden 25 Kontrollpunkte an Grenzübergängen im Osten Österreichs und dem Flughafen Wien eingerichtet. 859 ein- bzw. ausreisende Personen sowie 315 Betriebe über aufgehaltene Firmenfahrzeuge kontrolliert. 180 Sozialleistungsbetrüger, die ihre Auslandsreisen nicht angemeldet hatten, konnten dingfest gemacht werden.

Die vorgebrachten Gründe für die Auslandsreisen der überwiegend aus der Türkei, dem Irak, Afghanistan, Ägypten, Österreich und Syrien stammenden Sozialleistungsbezieher waren vielfältig und reichten von Heimaturlauben in die Herkunftsländer bis zu Einkaufstouren nach Ungarn.

So wurde eine tschechische Staatsbürgerin am Grenzübergang Tratref angehalten, die in Österreich Arbeitslosengeld bezieht. Die Dame verbringt immer wieder mehrere Tage bei ihren Eltern in Tschechien ohne sich beim AMS abzumelden. Außerdem verwendet sie ein in Tschechien zugelassenes Kfz, ohne die NoVA zu entrichten. Weil sie zudem ohne gültigen Coronatest nach Österreich zu einreisen versuchte, hat die Behörde eine Quarantäne verhängt.