Winter-Keule

Einheizen! Jetzt kommen brutale Frost-Nächte auf uns zu

15.02.2026

Das Wetter wird in der kommenden Woche wechselhaft und unbeständig, die Nächte frostig.  

Zur Vollversion des Artikels
© Getty
Zur Vollversion des Artikels

Untertags sind Temperaturen im zweistelligen Plus-Bereich nicht drinnen. Immerhin sollte im Osten die Sonne öfters zu sehen zu sein als zuletzt, teilte Geosphere Austria am Sonntag mit.

Am Montag erfasst ein weiteres Frontensystem von Westen her Österreich und schwächt sich beim Durchzug ab. Die Schneefallgrenze steigt von Westen her auf 600 bis 1.300 Meter, damit kommt es entlang der Alpennordseite vorübergehend zu Glatteisgefahr. Größere Sonnenfenster öffnen sich im Tagesverlauf in der Osthälfte Österreichs. Der Wind weht in Tirol und Vorarlberg lebhaft aus West, abseits davon oft nur schwach. Die Frühtemperaturen liegen bei minus elf bis minus vier Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei null bis plus sieben Grad.

Am Dienstag verbleibt der Ostalpenraum in einer wechselhaften, westlichen Strömung. Entlang der Alpennordseite und im Norden überwiegen die Wolken und häufig schneit es. In tiefen Lagen ist auch Schneeregen dabei. Abseits der Staulagen lockert es aber zumindest kurz zwischendurch etwas auf. Im Osten wechseln Sonne und Wolken mit nur einzelnen Schneeregenschauern. Gänzlich niederschlagsfrei und sonnig bleibt es alpensüdseitig sowie im Südosten. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, in exponierten Lagen des Alpenostrandes auch kräftig aus West-Nordwest. Die Frühwerte pendeln zwischen minus fünf und plus drei Grad. Mehr als null bis plus neun Grad werden tagsüber nicht erreicht.

Weitere Störungszonen am Mittwoch

Mit westlicher Höhenströmung ziehen am Mittwoch weitere Störungszonen über Österreich. Nach dem Abklingen letzter Schneeschauer in der Früh im Nordosten trifft tagsüber eine Warmfront ein und bringt der Westhälfte zunehmend Schneefall und Regen, wobei die Schneefallgrenze tagsüber auf 1.000 Meter steigt. Der Wind bläst zunächst im Osten noch mäßig bis lebhaft aus West, tagsüber ist es dann aber generell eher windschwach. Frühtemperaturen: minus sieben bis plus eins Grad, Tageshöchsttemperaturen: plus eins bis acht Grad.

Mit dem nächsten Mittelmeertief wird die weitere Prognose unsicher. Voraussichtlich stauen sich am Donnerstag an der Alpensüdseite die Wolken und es beginnt bald zu regnen oder zu schneien. Zunächst noch freundlicher ist es an der Alpennordseite und im Norden, ausgedehnte Wolkenfelder ziehen aber bald überall durch. Im Laufe des Nachmittages können die Niederschläge dann auch auf andere Landesteile übergreifen. Die Frühtemperaturen betragen minus neun bis plus eins Grad, über minus drei bis plus fünf Grad kommen sie nicht hinaus.

Vor allem entlang der Alpennordseite halten sich am Freitag zunächst tiefbasige Restwolken. Im Tagesverlauf setzt sich aber dann überall sonniges Wetter durch. Der Wind weht im Osten noch mäßig aus Nordwest. Minus zehn bis minus eins Grad hat es in der Früh, im Verlauf des Tages werden minus eins bis plus sechs Grad erreicht.