Drogenkartell im Heim

Flüchtlinge versorgten Kinder mit Drogen

17.12.2017

Das Trio soll Minderjährigen Marihuana und Ecstasy verkauft haben.

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© Getty (Symbolbild)
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Mehrere Anrainer hatten in Kirchdorf an der Krems immer wieder Jugendliche aus dem Ort dabei beobachtet, die sich bei einer Asylunterkunft mit Drogen eindeckten, und schalteten die Polizei ein.

Spürhund. Nachdem die Ermittler die Gegend seit Sommer überwachten, wurde das Asylheim Anfang Dezember auf den Kopf gestellt. Ein speziell ausgebildeter Spürhund schlug schließlich im Gebäude an und stöberte ein Versteck, in dem Cannabis gebunkert wurde, auf.

Verkauf durch Fenster. Vier Asylwerber wurden danach festgenommen. Zwei von ihnen konnte der Handel mit Marihuana und Ecstasy nachgewiesen werden. Die beiden Afghanen (22, 26) sollen das Suchtgift an zahlreiche Minderjährige, die gerade einmal 14 Jahre alt waren, verkauft haben. Teilweise sogar durch das Fenster ihrer Asylunterkunft.

Haft. Das Duo, das seit Anfang Dezember in der Justizanstalt Garsten in U-Haft sitzt, soll die Drogen hauptsächlich am Linzer Hauptbahnhof bezogen haben.

Der Hauptverdächtige (22) – ebenfalls Afghane – ging vergangenen Freitag ins Netz. Er soll mehrmals in der Woche mit dem Zug nach Linz gefahren sein, um Nachschub zu holen. Auch er sitzt seither hinter Gittern.

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