Kein Geld mehr
Habsburg-Diebe stellten sich in Marokko
Ein Ehepaar, das wegen zahlreicher in einer Jagdhütte der Familie Habsburg in Türnitz (Bezirk Lilienfeld) begangener Diebstähle gesucht wird, hat sich in Marokko bei der österreichischen Botschaft gemeldet. Das Pärchen ließ sich überreden, sich freiwillig zu stellen und wurde nach Frankfurt geflogen, wo es in Auslieferungshaft genommen wurde. Das berichtet die "Kleine Zeitung" in ihrer Sonntag-Ausgabe.
Modellschiffe im Wert von 2,2 Millionen Euro
Der 39-jährige Klagenfurter und seine 42 Jahre alte Ehefrau aus Niederösterreich wurden am 12. November von der Staatsanwaltschaft St. Pölten zur Festnahme ausgeschrieben. Die beiden sollen immer wieder in das abgelegene und unbewohnte Jagdhaus von Karl Habsburg eingebrochen und Antiquitäten, Silber, Porzellan, Gemälde, Uhren und Ähnliches mitgehen haben lassen. Unter der Beute befand sich auch eine mehr als 100 Jahre alte Sammlung von Modellschiffen der k. k. Kriegsmarine im Versicherungswert von rund 2,5 Millionen Euro. Die Kärntner Exekutive entdeckte das Diebesgut auf Flohmärkten und begann mit den Ermittlungen. Drahtzieher bei den Einbrüchen soll die Ehefrau gewesen sein.