Kriminalitätsstatistik

Anzeigen-Flut: Plus 5.401

© TZ Österreich/Fuhrich
Besonders Internet- und Wirtschaftskriminalität ist im ersten Halbjahr gewachsen.
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Was viele Österreicher längst ahnten, bestätigen jetzt auch offizielle Zahlen: Die Kriminalität steigt nach wie vor an. Wie aus den aktuellen Statistiken des Bundeskriminalamts hervorgeht, gab es von Anfang Jänner bis Ende Juni dieses Jahres 263.183 angezeigte Straftaten. Das bedeutet: Pro Minute wird in Österreich im Schnitt eine Anzeige erstattet. 43,2 Prozent der Fälle wurden geklärt. Den größten Anstieg bei den Anzeigen gab es in Niederösterreich (+13 %). Von 32.661 Anzeigen im Vorjahr sprang die Zahl dort auf 36.963.

Auch im Burgenland sind die Delikte um mehr als zehn Prozent gestiegen. Hintergrund: In diesen beiden Bundesländern sind Ostbanden besonders aktiv.

  • Morde
    Auch bei den Morden gab es einen Anstieg: Heuer gab es schon 33 Morde in Österreich. Im vergangen Jahr ­waren es nur 31. Immerhin wurden 91 Prozent dieser Fälle aufgeklärt.
  • Autodiebe
    Hochsaison haben heuer die Autodiebe: Bisher wurden 1.341 Autos gestohlen. Das sind um 11,4 % mehr als im Vorjahr.
  • Einbrecher
    Auch die Einbrüche steigen an. Bis jetzt gab es schon 5.415 Einbrüche in Wohnungen, das sind fast fünf Prozent mehr als im Vorjahr. In Familienhäuser gab es 2.395 Einbrüche.
  • Cyber-Crime
    Kriminalisten warnen aber vor allem vor Anlage- und Bestellbetrug im Internet. Heuer gab es bereits 105 Hacking-Delikte und insgesamt 2.229 Anzeigen in Zusammenhang mit Internetkriminalität. 300 extra dafür ausgebildete Polizisten sollen Online-Verbrecher jetzt rund um die Uhr jagen.
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