Wangenstich
Großeinsatz - doch Messerangriff auf Bahnhof war erfunden
OÖ. Polizei und Rettung standen Samstagabend im Bezirk Braunau im Großeinsatz: Im Bereich des Bahnhofs hatte ein in St. Pantaleon wohnhafter polnischer Staatsbürger gegen 17.30 Uhr beim Notruf Alarm geschlagen - jemand habe ihn beim Fahrscheinautomaten mit einem Messer angegriffen und im Gesicht verletzt.
Daraufhin lief eine intensive Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter mit Hubschraubern, Drohnen und Hunden an, bestätigte ein Polizeisprecher der Landespolizeidirektion Oberösterreich.
Der Notarzt kümmerte sich indes um das schwer verletzte Opfer, danach wurde der Pole in ein Krankenhaus gebracht. Noch am Sonntag erfolgte dann seine Einvernahme. Zunächst habe man laut Ermittlern nur wirre Angaben von dem Verletzten erhalten. Daher ermittle man noch in alle Richtungen. Schließlich stellte sich heraus: Alle war erfunden. Die schlimme Wunde hatte sich der Man selbst zugefügt. "Es gibt keinen Täter", hieß es von der Polizei am Sonntag.