3.000 Mal vergewaltigt

Nach Befreiung: Das waren die ersten Worte der Fritzl-Tochter

13.04.2017

Sie brachte sieben Kinder von ihrem Vater zur Welt.

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© TZ ÖSTERREICH, APA
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Sie wurde von ihrem Vater 24 Jahre lang im Keller des Hauses festgehalten und mehr als 3.000 Mal von ihm vergewaltigt: die Tochter des Amstettner Inzest-Vaters Josef Fritzl.

Nun wurden ihre ersten Worte nach der Beendigung ihres Martyriums bekannt. Willibald Reitner, jener Polizeiinspektor, der sie damals befragte, hat jetzt sein Schweigen gebrochen und die ersten Worte der Fritzl-Tochter enthüllt.

Die mittlerweile 52 Jahre alte Fritzl-Tochter weigerte sich, ihren Vater mit seinem Namen zu nennen, und bezeichnete Josef Fritzl nur als "ihn". Sie sagte in der Befragung zunächst gar nichts. Und dann, nach langem Schweigen: "Es wird mir sowieso niemand glauben".

Sieben Inzest-Kinder in Gefangenschaft

Es ist auch weiterhin eine kaum zu glaubende Geschichte, die ihr widerfahren ist. Während ihrer Gefangenschaft brachte sie sieben Kinder von ihrem Vater zur Welt. Josef Fritzl wurde für die Tat zu lebenslanger Haft verurteilt, der Keller mit 200 Tonnen Beton zugemauert.

Bizarr: Erst im Dezember 2016 wurde das Haus an eine Go-Go-Bar-Besitzerin in Amstetten verkauft, die jetzt Wohnungen in das Haus bauen will.

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