Wiener Neustadt

Zwei Deutsche starben bei Jet-Crash auf Cobra-Haus

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Ein Kleinflugzeug stürzte in Wiener Neustadt auf das Gebäude der Cobra. Bei den Toten handelt es sich um zwei Deutsche.

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Nach dem tödlichen Flugunfall auf dem Gelände der Cobra in Wiener Neustadt ist die Identität der Opfer geklärt. Zwei Deutsche kamen bei dem Absturz eines Sportflugzeugs am Dienstagnachmittag ums Leben. Die Männer sollen nach Ungarn unterwegs gewesen sein, um dort ein Flugzeug zu übernehmen und nach Deutschland zu überstellen.

Dichter Nebel als Absturzursache
Die Flugunfallkommission aus Österreich und Ungarn hatte am Mittwoch am Ort des Absturzes die Arbeit aufgenommen, so Oberst Ernst Schuch, stellvertretender Leiter des Landeskriminalamtes Niederösterreich (LKA NÖ). Zur Unglücksursache hieß es, dass dichter Nebel offenbar für den Piloten zu Orientierungsproblemen geführt hat.

180 Feuerwehrleute standen bei den Löscharbeiten im Einsatz, die bis in die Nacht auf Mittwoch dauerten. Die Leichen der beiden Insassen waren stark verkohlt. Der Pilot dürfte mit dem Leichtflugzeug auf der Suche nach einem Landeplatz gewesen sein, als es zu dem Absturz kam. Die Mitarbeiter und Beamten der Einsatzgruppe Cobra blieben allesamt unverletzt, Einsturz- und Explosionsgefahr gab es nicht.

Das Sportflugzeug hatte am Nachmittag die deutsch-österreichische Grenze passiert und war am Radar erfasst gewesen, so Cobra-Oberst Walter Weninger. Etwa 15 Minuten vor dem Absturz hatte die Maschine den Radarbereich verlassen, weil der Pilot auf der Suche nach einer Landemöglichkeit war. Dies stimme auch mit Zeugenaussagen überein, die bemerkt hätten, dass das Flugzeug mehrmals gekreist sei. Etwa 200 Meter von der Absturzstelle entfernt befindet sich der militärische Flugplatz Wiener Neustadt-West, so Weninger.

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Fallschirmsystem versagte
Der Pilot hatte noch versucht, kurz vor dem Absturz ein Fallschirmsystem für das Flugzeug auszulösen. Dieses hätte für die gesamte Maschine gegolten, nicht für einzelne Insassen, wurde dazu erläutert. Offenbar war die "Corvus Phantom", ein einmotoriges Leichtflugzeug mit zwei Sitzen, aber bereits zu tief unterwegs.

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