Immopreisspiegel

Hammer-Unterschied: Haus in Mödling kostet dreimal so viel wie in Gmünd

15.04.2026

Der Immobilienmarkt in Niederösterreich ist zurück – und die Preisunterschiede sind krass! Laut aktuellem Immobilienpreisspiegel der Wirtschaftskammer zieht der Markt nach Jahren der Flaute wieder an.
Sieben Prozent mehr Transaktionen, sechs Prozent mehr Volumen – der Aufschwung ist da! 

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© Anna Saini
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Wer im Speckgürtel Wiens leben will, zahlt ordentlich drauf: Im Bezirk Mödling kostet der Quadratmeter Bauland satte 612 Euro – eine Eigentumswohnung schlägt mit bis zu 4.216 Euro pro Quadratmeter zu Buche. Auch die Mieten kratzen an der Zehn-Euro-Marke. Ähnlich teuer: die Bezirke Baden und Bruck. 

Gmünd: Hier ist Wohnen noch leistbar

Das krasse Gegenteil findet sich im Waldviertel. Im Bezirk Gmünd gibt's Bauland bereits ab 43 Euro pro Quadratmeter – das ist fast 15-mal günstiger als in Mödling! Und ein Haus? Zum Preis einer Mödlinger Immobilie bekommt man in Gmünd gleich drei! 

St. Pölten holt auf

Die große Überraschung: die Landeshauptstadt! St. Pölten legt bei den Immobilienpreisen richtig Gas – Bauland verteuerte sich um 5,6 Prozent in nur einem Jahr auf 227 Euro pro Quadratmeter. Auch bei Büros und Gewerbeflächen geht's bergauf – während andere Städte wie Baden oder Wiener Neustadt sogar günstiger werden. 

Experten beruhigen: keine Überhitzung

Trotz steigender Preise gibt die Wirtschaftskammer NÖ Entwarnung: "Der Markt hat zu einer vernünftigen Ausgewogenheit zurückgefunden", so Branchenobmann Johannes Wild. Keine Überhitzung, keine wilden Ausschläge – Käufer und Verkäufer agieren wieder mit Köpfchen. Im Landesschnitt kostet Bauland 193 Euro pro Quadratmeter, eine neue Eigentumswohnung knapp 2.729 Euro – Mieten liegen bei durchschnittlich 8,46 Euro.