Premiere

Lehrlingswettbewerb der Hufschmiede lebt wieder auf

03.05.2026

Feuer lodert, Funken fliegen, Hammerschläge klingen durch den Raum, während sukzessive ein Stück Metall zu einem perfekt geformten Hufeisen wird: Nach langjähriger Pause hat jetzt erstmals wieder ein bundesweiter Wettbewerb der Hufschmied-Lehrlinge stattgefunden.

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© WKNÖ
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in der Landesberufsschule Mistelbach fand der Wettbewerb statt. Auch der erste Platz beim Wettbewerb ging nach Niederösterreich: Katharina Hiesberger (Ausbildungsbetrieb Hans Seifert; Kilb/Bez. Melk) holte sich den Sieg, gefolgt von Carmen Zoidl (Ausbildungsbetrieb Josef Leibetseder; Altenfelden/OÖ) auf dem zweiten und Johannes Wächter (Ausbildungsbetrieb Michael Pfeffer; Gaming/Bez. Scheibbs) auf dem dritten Platz.

„Die umfassende und hochqualifizierte Ausbildung unserer Lehrlinge ist der beste Garant für die Qualität und Verlässlichkeit unserer Hufschmiede von morgen“, bringt es Hannes Hofer, Vertreter der Hufschmiede in der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ), auf den Punkt. „Mit dem wiederbelebten Lehrlingswettbewerb setzen wir ein klares Zeichen für die Vitalität und zeitlose Aktualität unseres Handwerks. Qualifikation ist der zentrale Schlüssel für Qualität.“

"Startschuss für hoffentlich wieder regelmäßige Wettbewerbe“

Auch prominente Gäste wie unter anderen WKNÖ-Vizepräsident Kurt Hackl, der Bundes- und NÖ Landesinnungsmeister der Metalltechnik Harald Schinnerl, Mistelbachs Bürgermeister Erich Stubenvoll, WKNÖ-Direktorstellvertreterin Maria Gindl, Claudia Honeder (BH Mistelbach), Schulqualitätsmanager Johannes Tanzer (Bildungsdirektion NÖ) und LBS-Direktor Franz Pleil sowie sein Stellvertreter Gerald Böck strichen die Bedeutung der Lehre und die hervorragenden Leistungen der teilnehmenden Lehrlinge hervor.

Insgesamt haben neun Lehrlinge am Wettbewerb teilgenommen, davon waren fünf – also mehr als die Hälfte – weiblich. Vertreten waren Lehrlinge von Betrieben aus Niederösterreich, Wien und Oberösterreich. „Wir hoffen, damit einen Startschuss für wieder regelmäßige Lehrlingswettbewerbe der Hufschmiede gesetzt zu haben“, betont Hofer. „Und vielleicht schaffen wir künftig auch Wettbewerbe mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen Bundesländern.“