Architekturbewerb

ÖBB-Areal: Größtes Stadtentwicklungsprojekt in Krems

27.01.2026

Die Modernisierung der Bahn ermöglicht in Krems eines der bedeutendsten Stadtentwicklungsprojekte Niederösterreichs. 

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© ÖBB
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Mit dem Start des städtebaulichen Realisierungswettbewerbs am 15. Jänner hat die Entwicklung eines der bedeutendsten Stadtquartiere in Niederösterreich eine entscheidende Phase erreicht. Durch die Modernisierung des Bahnverkehrs und die Umstellung des Züge auf den Zulaufstrecken auf elektrische Antriebstechnologien werden rund um den Bahnhof Krems in den kommenden Jahren etwa 34.000 m² Fläche frei. Diese werden in enger Zusammenarbeit zwischen der Stadt Krems und den ÖBB zu einem zukunftsweisenden, nachhaltigen Stadtquartier transformiert.  

Qualitätsgesicherter Wettbewerb in zwei Stufen

Der Wettbewerb ist europaweit offen ausgeschrieben und wird in zwei Stufen durchgeführt. Die Ergebnisse sollen bis Herbst 2026 vorliegen. Nach Abschluss des Wettbewerbs folgen Verhandlungen mit dem Siegerteam zur Erstellung eines städtebaulichen Leitbildes und eines Masterplans samt Qualitätenkatalog, der die Grundlage für die weitere Entwicklung bildet.

Die Jury setzt sich aus Expertinnen und Experten der ÖBB, der Stadt Krems und externen Fachleuten zusammen. Bürgermeister Peter Molnar und Stadtrat Günter Herz begleiten den Prozess als Berater des Preisgerichts. Den Vorsitz führt Architekt Martin Kohlbauer, unterstützt von Architektin Marlies Breuss als stellvertretende Vorsitzende. Ergänzt wird das Gremium durch renommierte Expert:innen aus Architektur, Städtebau, Stadtentwicklung und Landschaftsplanung.

„Der Wettbewerb ist ein entscheidender Schritt, um für Krems ein qualitätsvolles und zukunftsfähiges Stadtquartier zu entwickeln. Der Einsatz moderner, nachhaltiger Mobilitätssysteme schafft nicht nur die Grundlage für einen klimafreundlichen Bahnverkehr, sondern ermöglicht auch im Bereich der Stadtentwicklung klimafreundliche, zukunftsorientierte Lösungen. Unser Anspruch ist es, Mobilität, Nachhaltigkeit und Lebensqualität zu verbinden und damit langfristigen Mehrwert für die gesamte Region zu schaffen“, so Silvia Angelo, Vorständin ÖBB-Infrastruktur AG.   

Grünräume, Mobilität und Verbindung der Stadtteile

Ergänzend sollen hochwertige Grün- und Freiflächen entstehen, die nach einem Gesamtkonzept gestaltet und öffentlich zugänglich sind. Die bestehenden Grünstrukturen werden somit weitergeführt und gestärkt. Gleichzeitig wird die Durchwegung zwischen den Stadtteilen Altstadt und Mitterau deutlich verbessert. Das gesamte Quartier soll künftig autofrei erschlossen werden, was einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz, Aufenthaltsqualität und nachhaltiger Mobilität leistet.  

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