Seniorenhandy

Linzer Handyhersteller emporia vor Verkauf an norwegische Xplora

16.03.2026

Abschluss im zweiten Quartal 2026 angestrebt - Stillschweigen über Kaufpreis

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© Emporia
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Linz. Der Linzer Seniorenhandy-Hersteller emporia soll an die norwegische Xplora Technologies mit Sitz in Oslo verkauft werden. emporia-Eigentümerin und Geschäftsführerin Eveline Pupeter will 100 Prozent der Anteile abgeben, wie das Unternehmen am Montag bekanntgab. Man sei sich über die wesentlichen Vertragsbedingungen einig. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Können alle Bedingungen erfüllt werden, soll die Transaktion im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen sein.

"Nach rund 20 Jahren als CEO und zehn Jahren als Alleineigentümerin dieses tollen Unternehmens war es für mich an der Zeit, einen geordneten Übergang einzuleiten, um die Zukunft von emporia zu sichern", sagte Pupeter zum Verkauf, bei dem sicher auch Wehmut mitschwinge. "Es gab auch noch andere Interessenten. Letztendlich war jedoch die strategische Ausrichtung von Xplora ausschlaggebend", so die Unternehmerin, die bis zum Abschluss der Transaktion keine weiteren Stellungnahmen abgeben werde. Mit Xplora bekomme emporia einen starken, international tätigen Eigentümer, mit dem die Zukunft von emporia gesichert sei.

Von Kinder-Smartwatches bis Seniorenhandy

Xplora ist im Euronext Growth an der Osloer Börse gelistet und vor allem für Smartwatches für Kinder ein Begriff. Die 1991 gegründete emporia ist den Unternehmensangaben zufolge als Marktführer bei Seniorenhandys in Deutschland und Österreich mit mehr als 300.000 verkauften Geräten jährlich in ganz Europa etabliert. Das Unternehmen habe eine starke Marke aufgebaut und sei für seine anwenderfreundlichen Mobilfunklösungen bekannt. "Diese Transaktion stellt einen strategischen Sprung dar in Xploras Mission, die führende globale Plattform für Sicherheit für Familien zu werden", kommentierte Sten Kirkbak, CEO von Xplora, den Kauf.

Gemeinsam mit der kürzlich erworbenen schwedischen Doro Connect, die Marktführer in Großbritannien, Frankreich und Skandinavien sei, decke man ein breites geografisches Gebiet ab und die Unternehmen würden sich gegenseitig beflügeln, hieß es in einer Presseaussendung von Xplora.