Salzburg

Escort-Girl prellte Lover um 230.000 €

25.04.2014

Fast eine Viertelmillion Euro hat Elena G. einem 57-Jährigen aus der Tasche gelockt.

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© Getty Images
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Wenigstens leugnete sie nicht: Gestern wurde am Salzburger Landesgericht der gebürtigen Rumänin Elena G. der Prozess gemacht. Der Vorwurf gegen die 37-Jährige: Über mehrere Monate hinweg soll das Escort-Girl einen 57-jährigen Kanadier um insgesamt 230.000 Euro geprellt haben. Gestern gab die Blondine zu: „Ja, ich habe ihn belogen.“

Opfer soll versucht haben, das Escort-Girl zu töten
Kennengelernt hatte sich das ungleiche Paar bei einem Autorennen vor drei Jahren. Was folgte: Erst ein einwöchiger Karibik-Urlaub auf Kosten ihres Gönners und dann immer wieder Überweisungen im fünfstelligen Euro-Bereich. „Sie hat versprochen, alles zurückzuzahlen“, erklärte der Betrogene gestern vor Gericht. Doch statt einer Rückzahlung „investierte“ Elena G. ihr Geld lieber in einen Beauty-Salon und einen Audi TT.

Aber auch wenn die Escort-Lady den Betrug von fast einer Viertelmillionen Euro zugab und nun deswegen für zwei Jahre ins Gefängnis muss, ging sie trotzdem in die Offensive. Elena G. zeigte ihrerseits ihr Opfer wegen Mordversuchs, sexuellen Missbrauchs und Nötigung an. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

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