Rauris

Murenabgang: 5.000 Menschen eingeschlossen

© Twitter/Rauriser Tal
Nach einem heftigen Unwetter ist die Straße nach Rauris gesperrt.
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Eine stellenweise bis zu fünf Meter hohe und 400 Meter lange Mure hat am Donnerstagabend nach einem heftigen Gewitter in Rauris (Pinzgau) einen Bauernhof beschädigt und die einzige Zufahrtstraße in den Ort verlegt. Rund 3.000 Einheimische und 2.000 Touristen waren nach Angaben der Feuerwehr von der Umwelt abgeschnitten. Personen wurden bei der Gerölllawine nicht verletzt.

Unwetter
Eine lokale Gewitterzelle hatte gegen 18.30 Uhr die Mure ausgelöst. "Das Unwetter hat sich nicht mit dem Wind weiterbewegt, darum ist binnen kurzer Zeit auch so viel Wasser zusammen gekommen", sagte der Kommandant der Feuerwehr Rauris, Josef Messner, zur APA. Der Arlingbach unweit der nördlichen Gemeindegrenze konnte das mitgeschwemmte Geröll, Holz und Erde nicht mehr aufnehmen. Die Mure trat aus dem Graben und bahnte sich einen neuen Weg durch ein nahes Gehöft. Dann verlegte die Gerölllawine die unterhalb liegende Landesstraße.

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