Zell am See
Skifahrer (49) stirbt auf Piste – 14-jähriger Urlauber stellt sich der Polizei
25.01.2026Jener Jugendliche, der am Samstag in einen Skiunfall mit tödlichem Ausgang verwickelt war und vom Unfallort geflüchtet ist, hat sich am Sonntagvormittag mit seiner Familie bei der Polizei gemeldet.
Sbg. Es handelt sich um einen 14-jährigen Urlauber aus Irland. Bei dem Unfall im Skigebiet Schmittenhöhe in Zell am See ist ein 49-jähriger Einheimischer gestorben.
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Der 49-Jährige war mit einem jugendlichen Skifahrer zusammengestoßen. Der Pinzgauer erlag trotz notärztlicher Erstversorgung noch am Unfallort seinen Verletzungen. Laut Zeugen wurde der Zweitbeteiligte an der rechten Oberschenkel-Innenseite verletzt. Er flüchtete, nachdem eine blonde Frau, vermutlich seine Mutter, ihn von der Unfallstelle entfernte hatte. Die Polizei rief Zeugen auf, sich zu melden und fahndete nach dem jungen Skifahrer.
Die Kollision hatte sich Samstag um 15.15 Uhr auf der Hirschkogelpiste in einer Seehöhe von 1.444 Metern ereignet, hieß es von der Polizei. Sie stellte an der Unfallstelle Leih-Skistöcke der Marke Komperdell in der Länge von 120 cm sicher, die dem flüchtigen Skifahrer zuzuordnen seien. Er hatte einen schwarzen Skianzug und einen dunkelblauen Skihelm getragen.
Bei seinen weißen Alpinski habe es sich vermutlich auch um Leihausrüstung der Firma B. gehandelt. Der Bursche hatte Englisch gesprochen, sei 170 bis 175 cm groß gewesen, habe brünette Haare gehabt und um die 15 gewesen. Es wird vermutet, dass die blonde Frau seine Mutter sei. Sie habe einen schwarzen Skianzug getragen
Die Staatsanwaltschaft Salzburg ordnete eine Obduktion des Verstorbenen sowie die Beiziehung eines Alpinsachverständigen zur Unfallursachenermittlung an.