Städte bleiben Hotspots

So sicher ist Österreich

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In fast allen Bezirken ist die Kriminalität gegenüber dem Vorjahr gesunken.
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Wien und Graz bleiben Hotspots bei Anzeigen
Baden hat zwar in absoluten Zahlen die meisten Fälle in Niederösterreich, dafür aber auch den den drittgrößten Rückgang bundesweit (–29,6 %).

In ganz Österreich ist die Kriminalität um 9,4 % gesunken. „Die niedrigste Kriminalitätsrate seit zehn Jahren“, freute sich Innenministerin Maria Fekter.

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Abseits der Verkehrsadern am wenigsten Kriminalität
Der Blick auf die große ÖSTERREICH-Karte des Kriminalitäts-Atlas zeigt: Die meisten Anzeigen gibt es nach wie vor in Ballungsräumen. Wien und Graz bleiben Hotspots. Unter den ersten zehn Bezirken mit den meisten Straftaten finden sich sechs Wiener Polizei-Bezirke.

In absoluten Zahlen gesehen leben die Burgenländer am sichersten. Im ganzen Bundesland gibt es nur halb so viele Fälle wie im Bezirk Wien Innere Stadt. Auch in Orten abseits der Hauptverkehrsrouten wie Waidhofen an der Thaya, Hermagor oder Zwettl liegt die Zahl der Straftaten extrem niedrig.

Internet-Betrug und Trick-Diebstähle gestiegen
Auch bei den Delikten gibt es positive Zahlen: Einbruchsdiebstähle in Wohnungen und Einfamilienhäuser sind österreichweit um 25 % gesunken. In Wien-Favoriten gab es die meisten Einbrüche, die Murauer haben da am wenigsten zu befürchten. Die Zahl der Kfz-Diebstähle ist sogar um 44 % zurückgegangen. Raubüberfälle auf offener Straße sind um 34 % gesunken.

Es gibt aber auch Delikte mit riesigem Zuwachs: Allen voran stiegen die Anzeigen beim Internetbetrug um unglaubliche 4.000 %. Besorgniserregend ist auch der Anstieg von Taschendiebstählen und Trickdiebstählen um fast 80 %. Nicht zuletzt die Zahl der Morde und Mordversuche stieg um beinahe 15 %. Immerhin konnten 2010 in Wien alle geklärt werden.

(knd)