Vermisster hatte Angst vor Ermordung

16.10.2020

Von Adrian Lukas fehlt jede Spur

Vor drei Jahren verschwand Adrian Lukas: Wurde der 35-Jährige ermordet?

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© Getty Images/Fotomontage

Tirol. Schon nach seinem Verschwinden vor drei Jahren galt der Fall um Adrian Lukas als äußerst dubios. Der 35-jährige Arbeiter aus Ostdeutschland hatte sich von seiner Hotelbaustelle in St. Anton am Arlberg Richtung Unterkunft verabschiedet. Seitdem fehlt von ihm jede Spur.

Jetzt arbeitet das LKA erneut am Vermisstenfall, bereitet die Ausstrahlung in Aktenzeichen XY … ungelöst vor. Aus gutem Grund: Denn Adrian Lukas hatte sich vor seinem myste­riösen Verschwinden mit bösen Vorahnungen per SMS mehrfach bei Familienangehörigen gemeldet. So schrieb er am Tag, als sich seine Spur nachmittags verlor, gegen 13 Uhr an seinen Vater: „Die wollen mich umbringen.“ Und wenig später: „Wenn ich mich heute nicht mehr melde, ist es das Ende.“ Für den Fall seines Todes bat er darum, im Grab seiner Großeltern bestattet zu werden.

Eine Verzweiflungstat von Adrian Lukas schließt sein Vater Richard aus.

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