Wettersturz in Österreich

Schnee mitten im Mai

© privat, Tiefwinterliche Landschaft im Salzburger Land
Letzte Woche noch Hitze und Badewetter, heute Nacht Minusgrade.
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Das Wetter macht, was es will: Heute Nacht fielen die Temperaturen erneut unter den Gefrierpunkt, und es schneite bis auf 700 Meter herunter – und das mitten im Wonnemonat Mai! Am meisten Neuschnee fiel auf der Rudolfshütte in Salzburg (30 Zentimeter). „Dieser Wintereinbruch ist die Folge der Eisheiligen“, sagt Wetter-Expertin Kathrin Götzfried von der Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG).



Am Hahnenkamm in Tirol wurden Tiefstwerte von minus 5 Grad gemessen. Im Vergleich: Der Durchschnittswert für den Monat Mai in Österreich liegt bei immerhin 16,1 Grad.

Tief „Wiebke“ ist schuld
„Wir haben zurzeit mit einem extremen Jo-Jo-Wetter zu kämpfen. Die jetzigen Kältewellen erreichen uns aus Skandinavien, wo das Tief „Wiebke“ für eisige Verhältnisse sorgt“, erklärt Götzfried.