Corona-Lage spitzt sich weiter zu
Das sind Wiens Corona-Hotspots
Wien. Die Corona-Lage in Wien spitzt sich weiter zu: Bei der Sieben-Tage-Inzidenz, der Fallzahl pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen, liegt Wien laut Ages schon bei 166,3. Damit liegt die Hauptstadt knapp vor Schulbeginn deutlich über dem Österreich-Durchschnitt von 120,5 und an der Spitze des Bundesländer-Rankings.
Impf-Schlusslichter. Derzeit ist der Süden der Hauptstadt das besondere Sorgenkind. In den Bezirken Favoriten, Simmering, Liesing und Meidling liegt die Sieben-Tage-Inzidenz schon über 200 – ein Wert, der auch bald in der Belegungszahl der Spitalsbetten kritische Situationen auslösen kann.
Besonders frappant ist die Tatsache, dass Favoriten, Simmering und Meidling seit Wochen zu den Bezirken mit der niedrigsten Impfrate zählen. Zufall kann das wohl kaum einer sein...
Das Mittelfeld. Knapp hinter den absoluten Sorgenkindern rangieren mit Inzidenzen von 150 bis 200 die Bezirke Penzing, Rudolfsheim-Fünfhaus, Alsergrund, Brigittenau, Leopoldstadt und Landstraße. Inzidenzen von 100 bis 150 weisen Ottakring, Wieden, Margareten, Mariahilf, Neubau, Josefstadt, Floridsdorf und Donaustadt auf.
Die Musterknaben. Die Musterknaben sind die traditionell bürgerlichen Bezirke Wiens: Die Innere Stadt, Hietzing, Währing und Döbling haben allesamt Inzidenzen von unter 100. Was wohl auch an den hohen Impfraten unter den vielen dort ansässigen Senioren liegen dürfte.
Alarmierend für ganz Wien ist jedenfalls: Die Inzidenz hat sich binnen eines Monats vervierfacht...