Ohne Mindestabstand und ohne Masken
Donaukanal: Nach Sperrstunde ging die Party erst so richtig los
Derzeit gilt für alle Gastrobetriebe die obligatorische Sperrstunde von 22 Uhr. Auch die Ausgangsbeschränkungen sind gefallen. Nach 22 Uhr sind aber trotzdem nur vier Erwachsene plus Kinder erlaubt. Ans Heimgehen dachten unzählige Nachtschwärmer Samstagnacht nicht, wie Fotos eines Leserreporters zeigen.
Ähnliche Szenen gab es bereits am Freitag. Ein gutes Dutzend stürmte die Tankstelle am Schwedenplatz, wollte dort illegal Party machen. Es kam zu einem Handgemenge mit einem Mitarbeiter, der Pfefferspray einsetzen musste. Nachschub ist zumeist kein Problem. Es gibt Bierverkäufer, die den Kanal auf-und abgehen und Dosen aus dem Rucksack verkaufen. Mitgebrachte Bluetooth-Boxen für Musik und das Wetter trugen ihren Teil bei. Die Regeln für Masken und 2-Meter-Abstand wurden kurzerhand ignoriert, als gäbe es keine Pandemie.