Nach Fund in Hainburg

Drohungen: Personenschutz für Tiger-Retter

© OETV; privat
Nachdem die beiden Raubkatzenbabys in einer Wohnung gefunden wurden, werden jetzt die Retter unter Druck gesetzt.
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Nach dem Fund zweier Tigerbabys in Hainburg (Bezirk Bruck an der Leitha) sieht sich eine Tierpflegerin Drohungen ausgesetzt. Für die Frau, die gemeinsam mit Polizeibeamten die jungen Raubkatzen am Donnerstagabend aus der Wohnung einer Slowakin geholt hatte, sei Personenschutz angefordert worden, teilte der Österreichische Tierschutzverein am Montag mit.

Die Mitarbeiterin sei "das Ziel einer Social-Media-Hetzkampagne geworden", hieß es in einer Aussendung.

© www.tierschutzverein.at

Auch Aufdecker-Pärchen bedroht

Auch die beiden Informanten wurden Ziel der Kampagne. Der 19-jährige Stefan und seine 18-jährige Freundin Dominika hatten den Tierschutzverein alarmiert, als sie Videos von zwei Tigerbabys, die in einem Bad in der Wanne lagen, auf Snapchat sahen.

Nun wird das Pärchen von slowakischen Facebook-Usern im Netz bedroht und beschimpft. „Wir haben die Tigerbabys gerettet und jetzt wird gegen uns gehetzt“, sagten Stefan und Dominika gegenüber ÖSTERREICH.

"Das wird Folgen für dich haben"

In den Kommentaren wird das Paar grundlos des Mordes an den Tigern beschuldigt. „Einige User schreiben, dass wir uns im Kanal verstecken sollen. Einer schrieb sogar, dass er gegen uns kämpfen werde und dass dies Folgen für mich haben werde. Ein anderer schrieb, dass jetzt Krieg herrsche. Wir werden dies der Polizei melden“, sagte Dominika.

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