Weniger Betten

Einigung mit Stadt Wien verhindert Orthopädie-Kahlschlag

15.01.2026

Die Orthopädie-Kliniken der Vinzenz-Gruppe bleiben weitgehend verschont. In Wien wurde ein massiver Bettenabbau im letzten Moment entschärft. Der neue Strukturplan bringt weniger Einschnitte als befürchtet. 

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Laut Angaben der Vinzenz-Gruppe konnte ein drohender Kahlschlag in der Orthopädie abgewendet werden. Der nunmehr beschlossene Regionale Strukturplan Gesundheit (RSG) sehe zwar Bettenkürzungen vor, diese würden aber nicht im befürchteten Ausmaß kommen. Das teilte die Gruppe am Mittwoch in einer Aussendung mit. Im Herbst hatte man noch vor drastischen Einschränkungen gewarnt.

In den von ihnen betriebenen Spitälern drohe eine Halbierung der Betten, rechnete die Gruppe damals vor. Betroffen gewesen wären die zwei Wiener orthopädischen Fachkliniken des Betreibers, nämlich das Orthopädische Spital in Speising und das Herz-Jesu-Krankenhaus. In den vergangenen Wochen habe man allerdings mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Wien - darunter Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) - Gespräche geführt, berichtete der Geschäftsführer der Vinzenz-Kliniken, David Pötz.

Ausmaß der Kürzungen reduziert

Dabei habe man auf die negativen Folgen einer solchen drastischen Kürzung für die Wiener Bevölkerung hingewiesen. Letztlich sei in der so genannten Zielsteuerungskommission der Regionale Strukturplan Gesundheit 2030 nun in einer abgeänderten Form beschlossen worden, teilte man heute mit. Darin seien zwar weiterhin Bettenkürzungen im Bereich der Orthopädie enthalten, jedoch nicht in jenem Ausmaß, wie im ursprünglich Entwurf vorgesehenen.

"Den neuen RSG betrachten wir als Auftrag der Stadt an uns, unsere Abläufe noch mehr in Richtung Ambulantisierung und Digitalisierung voranzutreiben", sagte Pötz. Zugleich werde man gemeinsam mit dem Wiener Gesundheitsverbund die Patientensteuerung weiterentwickeln. 

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