Ostern "light"

Heute sind wir trotzdem OSTERreich

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Die Österreicher feiern klassisch im Familienkreis und planen Tagesausflüge.
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Zum zweiten Mal feiern wir nun das Osterfest im Zeichen der Pandemie. Der Unterschied dieses Mal im Vergleich zum Vorjahr: Wir sitzen nicht alle im selben Boot. Während in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland ein harter Lockdown gilt, kann der Rest Österreichs recht ausgelassen Ostern feiern. Am besten geht es den Vorarlbergern, die ihr Festtagsmenü sogar in einem Gasthaus oder Restaurant zu sich nehmen können.

Klassische Osterreisen sind heuer abgesagt

Was die Österreicher wiederum eint, ist, dass Auslandsreisen zu Ostern heuer nur sehr eingeschränkt möglich sind. Das liegt aber nicht daran, dass Urlaubsreisen generell verboten wären, sondern hauptsächlich an dem Umstand, dass die beliebtesten Reiseziele, also Italien, Frankreich und zu einem großen Teil auch Spanien, ebenfalls im Lockdown sind. Abgesehen davon gilt beim Heimkehren immer noch die Quarantänepflicht.

Die Reiselust zumindest ansatzweise stillen wollen mehr als die Hälfte der ­Österreicher über die Osterfeiertage mit Tagesausflügen, wie eine Befragung von TQS Research & Consulting ergibt.

Ostösterreicher müssen in sehr kleinem Kreis feiern

Der Ostersonntag wird traditionell im Kreis der Familie gefeiert, wobei sich die Ostösterreicher hier massiv beschränken müssen. Nur eine haushaltsfremde Person darf sich zum Osterbrunch einfinden. Das heißt, Oma und Opa sind nicht im Doppelpack, sondern nur einzeln gestattet.

Coronafrust wird mit Konsum kompensiert

Kompensiert werden die coronabedingten Einschränkungen und die zunehmende pandemische Müdigkeit heuer mit verstärkten Konsum, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Mindtake im Auftrag des Handelsverbandes und idealo.at ergibt. Jeder Österreicher gibt 95 Euro aus. Das ist bedeutend mehr als letztes Jahr (40 Euro) und 2019 (65 Euro). Erklären lässt sich das mit einem Konsumstau und einer Verdoppelung der Sparquote. Wofür das Geld ausgegeben wird, lesen Sie in der Story rechts.

Heimische Konsumenten sind Bio-Eier-Muffel

Übers gesamte Jahr kauft jeder Österreicher 224 Eier – ein Zehntel davon entfällt auf die Osterzeit. Die Präferenz liegt dabei auf Bodenhaltungseiern, gefolgt von Eiern aus Freilandhaltung und erst an dritter Stelle Bio-Eiern.